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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 21:27 Uhr

„In jedem Zelt ein Held in Gelb“ : Zwölftes Zeltlager an der Grundschule Borstel-Hohenraden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Schulverein veranstaltet für 119 Kinder das zwölfte Zeltlager an der Grundschule Borstel-Hohenraden. Rekordbeteiligung.

Borstel-Hohenraden | „Das ist echt der Wahnsinn, was ihr in diesem Jahr verdrückt“, sagte Harm Kähler vom Organisationsteam den Teilnehmern des Zeltlagers an der Grundschule. „Wir sind auch mehr als 100 Kinder“, kam als Antwort. „In den letzten Jahren waren es auch nicht weniger, aber ihr habt locker ein Viertel bis ein Drittel mehr gegessen“, so Kähler. Allein nach dem Aufbau der Zelte hatten die 119 Kinder binnen 90 Minuten 300 Burger verdrückt. 250 Liter Wasser und Apfelsaftschorle wurden während der ersten 24 Stunden getrunken. Dazu kamen am Wochenende etwa 80 Liter Milch und 50 Kilogramm Obst. „Wir brauchen Energie“, stellte eine junge Dame lautstark fest. Kähler schmunzelte: „Das stimmt. Dass Ihr so viel esst, zeigt auch, dass Ihr Euch viel bewegt.“ Denn Möglichkeiten gab es rund um die Schule reichlich.

Das „Chaos-Spiel“ eröffnete den Sonnabend. Bei einer Schnitzeljagd mussten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen. „Insgesamt haben wir uns 100 Stück ausgedacht“, sagte Kähler. Diese reichten vom Erkennen von Pflanzen über das Reimen eines Gedichts bis hin zum Singen eines Lieds. Zur Abkühlung wurden zur Mittagszeit die Rasensprenger auf dem Sportplatz eingeschaltet. „Bei der Hitze kommen Wasserspiele immer an“, stellte Kähler fest. Danach wurde es ruhig an der Grundschule. „Es heißt ja oft, dass Kids nicht konzentriert arbeiten können, aber kaum holt man Specksteine raus, sind sie total konzentriert dabei. Über Stunden“, stellte Kähler fest.

Mit 77 Zelten und 119 Teilnehmern war das zwölfte Zeltlager des Schulvereins Borstel-Hohenraden so groß wie nie. 16 Erwachsene und 23 Jugendbetreuer – ehemalige Teilnehmer ab 14 Jahren – kümmerten sich um die kleinen Camper, zu denen auch 14 Vorschüler zählten, die erstmals ihre Schule kennenlernen konnten, die sie nach den Sommerferien besuchen. „Ein besonderer Dank gebürt auch den Eltern“, sagte Kähler. Diese organisierten die Nachtwache und halfen bei der Essensausgabe, die vielen hungrigen Kleinen zu versorgen.

Damit diese darüber informiert sind, was im Zeltlager passierte, wurde erstmals eine eigene Lagerzeitung produziert – mit Fotos, Berichten und den besten Sprüchen der Kinder und Betreuer. Schnell war in Anlehnung an die in diesem Jahr gelben Zeltlager-T-Shirts der Teilnehmer ein geflügelter Satz geboren: „In jedem Zelt ein Held in Gelb.“

Eine Überraschung hatte Wiebke Wieschendorf, die ab August die Grundschule leiten wird, bei ihrem Antrittsbesuch im Gepäck: Eis für alle Teilnehmer. „Einen besseren Einstand können Sie hier nicht haben. Mit Essen machen Sie wirklich alle Kinder hier im Zeltlager glücklich“, scherzte Kähler.

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erstellt am 25.Jul.2016 | 10:00 Uhr

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