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Über Glück, Fußball und Intoleranz : Zweiter Teil der "Fragen-Serie" an Bürgermeisterkandidaten in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

18 Fragen an die Kandidaten Hein Gottfried Fischer, Claudius von Rüden und Kirsten Sajitz.

Halstenbek | Am Sonntag, 11. September, wählen 14334 wahlberechtigte Halstenbeker ihren neuen Bürgermeister. Zum 31. Januar 2017 legt die amtierende Rathauschefin Linda Hoß-Rickmann (63) aus persönlichen Gründen vorzeitig ihr Amt nieder. Mit Hein Gottfried Fischer (73, unabhängig), Claudius von Rüden (39, SPD) und Kirsten Sajitz (39, CDU) treten drei Kandidaten an. Nach der Veröffentlichung des Interviews der evangelischen Kirchengemeinde mit den Bewerbern am 8. August, das Halstenbeks Pastor Malte Lei und Sabine Tesche geführt hatten, fragt unsere Zeitung die drei Kandidaten nach ihren Stärken und Vorlieben.

Was ist für Sie das vollkommene Glück?

Fischer: Wenn ich andere glücklich machen kann.
von Rüden: Glück wird immer individuell erlebt. Daher hat Glück auch viel mit persönlicher Zufriedenheit zu tun.
Sajitz: Vollkommenes Glück bedeutet für mich, wenn meine Familie gesund und glücklich ist und wir gemeinsam Zeit für Unternehmungen haben.

Mit einer Million Euro würde ich ...

Fischer: 50 Prozent meine Rente erhöhen, 50 Prozent für andere verwenden.
von Rüden: ... Menschen, denen es nicht so gut geht, etwas Gutes tun. Und sicherlich auch meiner Familie einen Wunsch erfüllen.
Sajitz: ... die Hälfte für die Zukunft unserer Kinder anlegen, mit einem weiteren Fünftel den Rest meiner Hausfinanzierung ablösen und für den Restbetrag müsste ich mir noch etwas überlegen.

Es kann mich auf die Palme bringen, wenn ...

Fischer: ...mich jemand klein machen will.
von Rüden: ...jemand Toleranz nur für sich selbst, aber nicht für andere einfordert.
Sajitz: ...jemand Schaumschlägereien betreibt.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Fischer: Unehrlichkeit.
von Rüden: Intoleranz und Ungerechtigkeit.
Sajitz: Am meisten verabscheue ich Intoleranz und Ignoranz.

Bei welcher Musik drehen Sie laut auf?

Fischer: Volksmusik, Schlager und Moderne.
von Rüden: Bei den alten Songs der Rolling Stones.
Sajitz: In meinem Auto höre ich meistens Klassik-Radio. Da brauche ich nicht lauter zu drehen.

Welchen Sport treiben Sie regelmäßig?

Fischer: Schwimmen und tanzen, mit dem Seil springen.
von Rüden: Joggen.
Sajitz: Ich gehe regelmäßig in Halstenbek ins Fitness-Studio und mache bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Aquafitness.

Für welchen Verein schlägt Ihr Fußball-Herz?

Fischer: Borussia Mönchengladbach.
von Rüden: Mein Fußball-Herz gehört der deutschen Nationalmannschaft.
Sajitz: Von Fußball verstehe ich nicht so viel. Ich habe ein Hockey-Herz, das für die Knabenhockeymannschaft des VfL-Pinneberg schlägt.

Ihr Traum-Beruf als Kind?

Fischer: Koch und Bäcker.
von Rüden: Archäologe.
Sajitz: Als Kind wollte ich Astrophysikerin werden.

Wer ist Ihr Vorbild?

Fischer: Bürgermeister Georg Schmitz aus Geilenkirchen – auch unabhängig, locker, bürgernah und gute Laune ohne Alkohol.
von Rüden: Mir imponieren Menschen, die sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Als vorbildlich empfinde ich zum Beispiel den Einsatz von Papst Franziskus für die Armen, weil er ihn nicht nur predigt, sondern wirklich vorlebt.
Sajitz: Marie Curie, sie war eine Pionierin auf ihrem Gebiet und ist bis heute die einzige Frau, die mehrfach den Nobelpreis erhalten hat.

Ergänzen Sie bitte: In zehn Jahren bin ich...

Fischer: ...noch jung und voller Schwung.
von Rüden: ...schon in der zweiten Amtsperiode Bürgermeister von Halstenbek, der Gemeinde im Grünen, in der meine Familie und ich zuhause sind.
Sajitz: ...noch immer Halstenbekerin und hier Bürgermeisterin.
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erstellt am 07.Sep.2016 | 14:00 Uhr

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