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Pinneberger Tageblatt

23. März 2017 | 13:33 Uhr

Pinneberg/Halstenbek : Zwei Vollsperrungen auf der A23 - ein Mensch tödlich verunglückt

vom

Ein Toter bei Unfall: Eine Person ist bei Halstenbek-Krupunder - offenbar nach einem Diebstahl - über die A23 gelaufen.

Pinneberg/Halstenbek | Zwei Unfälle haben am Dienstag zu Vollsperrungen auf der A23 von Hamburg Richtung Heide geführt. Über die Verkehrssituation sagte ein Sprecher der Polizei um 20.30 Uhr: „Da geht zur Zeit gar nichts mehr.“ Um kurz vor 20 Uhr sei ein Mensch bei Halstenbek-Krupunder (Kreis Pinneberg) über die Straße gelaufen und von einem Wagen erfasst und getötet worden. Zwei weitere Personen sind mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei lief ein 34-jähriger Mann aus Hamburg kurz vor 20 Uhr zunächst über die Fahrbahn in Richtung Süden (HH), überstieg anschließend die Mittelschutzplanke und betrat danach den linken Fahrstreifen der Fahrbahn in Richtung Norden (Heide). Hier wurde er zunächst von einem Fiat Punto erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Im weiteren Verlauf überrollte ein nachfolgender Volvo den am Boden liegenden 34-Jährigen. Ersthelfer und Rettungskräfte leisteten umgehend Erste Hilfe, der Mann erlag jedoch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der 41-jährige Autofahrer aus Hamburg sowie die 30-jährige Fahrerin des nachfolgenden Volvos aus dem Kreis Steinburg erlitten jeweils einen Schock und mussten mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Die Polizei stellte die beiden an dem Unfall beteiligten Fahrzeuge sicher. Die Vollsperrung der Autobahn in Richtung Heide wurde erst gegen 23.15 Uhr wieder aufgehoben.

Die Hintergründe sind laut Polizei offenbar bekannt. Demnach soll der Mann unmittelbar vor dem Betreten der Autobahn in einem nahegelegenen Elektronik-Fachmarkt von einem Ladendetektiv beim Diebstahl erwischt worden sein. Unter Anwendung von Gewalt konnte der Mann jedoch flüchten und lief über die Gärtnerstraße an die Anschlussstelle der Autobahn, wo er über die Grünfläche der Auf- und Abfahrt lief und schließlich auf die Fahrbahn trat.

Zuvor war am Nachmittag zwischen Pinneberg-Nord und dem Rastplatz Forst Rantzau nach einem Unfall Flüssigkeit ausgelaufen. Auch in diesem Fall wurde die A23 bis in den Abend hinein wegen der Bergungsarbeiten komplett gesperrt, wie der Sprecher sagte. Weitere Einzelheiten zu beiden Unfällen waren zunächst nicht bekannt.

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erstellt am 08.Mär.2017 | 11:30 Uhr

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