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Pinneberger Tageblatt

02. Dezember 2016 | 21:06 Uhr

ANSTOSS – Die HSV-Kolumne : Zugänge bringen Aufbruchstimmung und Offensivpower

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die bisherigen Transfers wecken die Hoffnung, dass es im Volksparkstadion endlich wieder häufiger guten Fußball zu sehen gibt.

Hamburg | Erstmals seit einigen Jahren haben die HSV-Fans wieder Grund, sich auf die kommende Saison zu freuen. Die bisherigen Transfers wecken die Hoffnung, dass es im Volksparkstadion endlich wieder häufiger guten Fußball zu sehen gibt. Und zwar nicht nur vom Gegner der Hamburger. Der Bundesliga-Dino hat in dieser Transferperiode gleich drei Spieler verpflichtet, die die bisher lahme Offensive gewaltig auf Touren bringen können. Bobby Wood, Filip Kostic, Alen Halilovic und vielleicht auch Luca Waldschmidt garantieren, dass man sich nicht mehr länger über verbrauchte Altstars wie Aaron Hunt und Rafael van der Vaart ärgern muss. Die Neuzugänge sorgen für die seit langem vermisste Aufbruchstimmung.

HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer hat damit die richtigen Konsequenzen aus der Sturmflaute der vergangenen Jahre gezogen. Wobei jedem klar sein muss, dass Spieler dieser Qualität ohne die Millionen von Edelfan Klaus-Michael Kühne nicht zu bezahlen wären. Ob man Kühne mag oder nicht: Zu seinen Millionen gibt es derzeit keine Alternative.

Positiv ist auch, dass die neue Offensive reichlich Entwicklungspotenzial hat. Wood, Kostic, Halilovic, Waldschmidt und ebenso der in seine zweite HSV-Saison gehende Michael Gregoritsch stehen alle erst am Anfang ihrer Karriere. Es scheint, als ob der Verein aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre gelernt hat und diesmal wirklich bereit ist, neue Wege zu gehen. Mut macht zudem, dass Dietmar Beiersdorfer während seiner Zeit als Sportchef gezeigt hat, dass er durchaus in der Lage ist, gute Spieler zu verpflichten.

Als Vorstandsvorsitzender war er bisher eine Enttäuschung. Durch die nach der Entlassung von Peter Knäbel erfolgte Rückkehr zu seinen Wurzeln kann seine Heimkehr nun vielleicht doch noch von Erfolg gekrönt werden. Es wäre ihm, dem Verein und den vielen HSV-Fans zu wünschen.

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erstellt am 31.Jul.2016 | 10:00 Uhr

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