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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 14:53 Uhr

Lang ersehnt und höchst umstritten : Westumgehung: Die Millionen-Trasse von Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Kreisstadt rüstet sich für die Zukunft. Die Arbeiten am Millionen-Projekt laufen auf Hochtouren und liegen im Zeitplan.

Pinneberg | Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) sprach beim ersten Spatenstich am 11. Dezember vergangenen Jahres von einem „Jahrhundertbauwerk“: Die Westumgehung ist Pinnebergs größtes Straßenbauprojekt. Mit dem drei Kilometer langen Nordabschnitt als neue Verbindung zwischen den Landesstraßen 106 und 76 soll eine Entlastung des Stadtnetzes und damit auch der Anlieger erreicht werden. Der Südabschnitt wurde bereits 2004 fertiggestellt.

Planung und Bau lägen im Zeitplan, wie Michael Beckmann, Leiter des verantwortlichen Ingenieursbüros Inros Lackner jüngst berichtete. Bauabschnitte gibt es nicht – die Bagger rollen an mehreren Stellen gleichzeitig. Derzeit erfolgt laut Stadtsprecher Stefan Krappa die Ausschreibung der Brücken, die unter anderem über die Pinnau und die Bahngleise gebaut werden. Das Ausgleichsbecken nördlich der Pinnau ist fertig. Die Baukosten für das Projekt, das die Elmshorner Straße in Pinneberg Nord mit dem Westring verbinden soll, belaufen sich inzwischen auf 28,05 Millionen Euro. Damit liegen die Kosten 2,4 Millionen Euro höher, als geplant.

Lange stand das Vorhaben in den Sternen. Erstmals thematisiert wurde eine Umgehungsstraße in den 1960er Jahren. Mitte 1985 hat die Ratsversammlung den Weg für die Westumgehung freigemacht. Doch das Mammutprojekt der Kreisstadt blieb umstritten. Proteste und Einwände verzögerten es weiter. Inzwischen wird von einer Eröffnung der Straße Ende 2018 ausgegangen.

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erstellt am 14.Jul.2016 | 16:15 Uhr

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