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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 09:17 Uhr

Wer wird neuer Rathauschef?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bürgermeisterwahl Am Sonntag sind 14 331 Halstenbeker zum Urnengang aufgerufen / Erste Ergebnisse ab 19 Uhr

Seinen 40. Geburtstag am gestrigen Freitag dürfte Claudius von Rüden mit angezogener Handbremse gefeiert haben. Der SPD-Kandidat um das Bürgermeisteramt von Halstenbek wird Kräfte und Konzentration auf den morgigen Wahlsonntag richten. Genauso wie seine Gegenkandidaten Kirsten Sajitz (39, CDU) und der unabhängige Bewerber Hein Gottfried Fischer (73). Am 11. September entscheiden insgesamt 14  334 wahlberechtigte Halstenbeker darüber, wer am 1.    Februar 2017 auf die amtierende Verwaltungsleiterin Linda Hoß-Rickmann folgt und ins Chefzimmer im ersten Stock an der Gustavstraße einziehen wird.

Wie unsere Zeitung berichtete, ist der Urnengang eine demokratische Pflichtübung, weil die Rathauschefin Hoß-Rickmann (parteilos) aus persönlichen Gründen zum 31. Januar 2017 als dann 64-Jährige den Job zur Verfügung stellt. Nach zehn Jahren im Amt zieht sich Hoß-Rickmann vorzeitig zwei Jahre vor Ende ihrer Amtszeit ins Privatleben zurück.

Die Kandidaten könnten nicht unterschiedlicher sein. Fischer aus dem Rheinland setzt „auf Gelassenheit, Bürgernähe und lösungsorientiertes Verhalten“. Von Rüden, gewappnet mit rhetorischen Fähigkeiten, will mit „Kompetenz in Wirtschaftsfragen“ punkten und im Schulterschluss mit den Bürgern an kommunalen Projekten arbeiten.

Christdemokratin Sajitz setzt auf ihr Heimspiel als Halstenbekerin, die seit 39    Jahren im Ort ist, sowie auf ihre 18-jährige Tätigkeit als Lokalpolitikerin. Sie kenne die Belange der Bürger und wolle die Lebensqualität erhalten und verbessern.

Für die morgige Wahl ist alles vorbereitet. Die 14 Wahlurnen sind an acht Standorten aufgestellt: 1 und 2: Grund- und Gemeinschaftsschule; 3 und 4: Feuerwache; 5 und 6: Grundschule Bickbargen; 7:    Büchereinebenstelle Bickbargen; 8 und 9: Gemeindezentrum „Arche Noah“; 10    und 11: Kindergarten Regenbogen; 12: Blumenhof Pein; 13 und 14: Jugendzentrum JubA  23.

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erstellt am 10.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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