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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 14:48 Uhr

Trotz umfangreichem Programm : Wenig Gäste beim zweiten Musik- und Kulturfest in der Christuskirche

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Beim zweiten Musik- und Kulturfest in der Pinneberger Christuskirche wurden Musik, Kunst und Literatur geboten.

Pinneberg | Die Organisatoren des zweiten Musik- und Kulturfests in der Pinneberger Christuskirche hatten sich einiges einfallen lassen. „Musik – Kunst – Literatur“ hatten sie als Motto für die Veranstaltung gewählt. Klaus Schöbel eröffnete den Abend mit einem Orgelkonzert, Fotograf Sebastian Warneke begeisterte die Besucher mit seinen Fotos aus Neuseeland, das Comedy-Duo Kock und Herbst brachte die Besucher zum Lachen und Markus Segschneider brillierte an Jazz-, Pop- und Folkgitarre. Doch trotz des hochwertigen Programms fehlten die Besucher. Nur etwa 40 Gäste kamen in die Christuskirche.

„Wir haben noch Luft nach oben. Wir hätten noch Platz für eine Besucher mehr“, bilanzierte Pastorin Silke Breuninger, die als stellvertretende Vorsitzende des Musik- und Kulturvereins der Christuskirche maßgeblich für die Organisation verantwortlich war. Sie lobte das bunte und vielfältige Programm, war aber etwas enttäuscht von der Besucherzahl. „Wir hatten viele Parallelveranstaltungen und ich denke, dass sie die Veranstaltung in Pinneberg erst etablieren muss“, sagte sie.

In den Pausen gab es ein orientalisches Buffet und viel Zeit zum Probieren und Klönen.
In den Pausen gab es ein orientalisches Buffet und viel Zeit zum Probieren und Klönen. Foto: Fröhlig
 

Das Musik- und Kulturfest sollte als Nachfolger für den Orgelherbst und den Orgelfrühling etabliert werden, bei denen Geld für das neue Instrument gesammelt wurde. Eine halbe Million Euro hat das Instrument gekostet, 130.000 Euro sammelte die Gemeinde. „Ich finde das für Pinneberg eine beeindruckende Leistung“, sagte Breuninger. „Jetzt ist die Orgel da, aber es fehlt noch die Kontinuität, die Veranstaltung auch weiter mitzutragen.“ Dabei sollen die Einnahmen ebenfalls in die Orgel investiert werden. „Wir hätten gerne Strahler, die die Orgel in Szene setzen. Sowas gibt es aber nicht im Baumarkt“, so Breuninger. Im kommenden Jahr wolle sie einen dritten Anlauf wagen. „Vielleicht sollten wir überdenken, die Veranstaltung an einem Freitagabend zu machen“, dachte sie laut über Neuerungen nach.

Die Besucher ließen die beeindruckenden Neuseeland-Fotografien von Sebastian Warneke auf sich wirken.
Die Besucher ließen die beeindruckenden Neuseeland-Fotografien von Sebastian Warneke auf sich wirken. Foto: Fröhlig
 

Begeistert war sie dagegen von drei Mitgliedern der Gruppe „Eat und meet“. Drei syrische Frauen hatten das Buffet für die Besucher vorbereitet. Breuninger „Sie sind froh, dass sie sich dennoch so einbringen können.“ Für die Pastorin ein wichtiger Schritt zur Integration: „Das Gesicht unserer Gemeinde verändert sich gerade ein Stück weit. Wir versuchen Integration zu leben.“

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erstellt am 14.Nov.2016 | 12:35 Uhr

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