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Pinneberger Tageblatt

07. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

„Kalt genug für Glühwein“ : Weihnachtsmarkt in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hunderte Besucher sorgen für zufriedene Marktbeschicker in Halstenbek.

Halstenbek | Etwas ratlos stand der Weihnachtsmann gestern vor dem Halstenbeker Rathaus vor seiner Kutsche. „Ich weiß gar nicht, wie ich da hochkomme“, sagte er und stellte dann lachend fest: „Aber weit komme ich ohnehin nicht. Die Rentiere sind ja gar nicht da.“ Also marschierte er mit geschulterten Sack über den Rathausvorplatz, um die zahlreichen Kinder beim 21. Halstenbeker Weihnachtsmarkt mit kleinen Präsenten zu erfreuen.

„Es war das ganze Wochenende super gut besucht und eine tolle Stimmung“, sagte Katrin Fuchs. Die Auszubildende der Gemeinde Halstenbek war in diesem Jahr erstmals für die Organisation der Traditionsveranstaltung verantwortlich – Unterstützung erhielt sie von Madlen Biermann, die die Aufgabe wegen einer Schulung in diesem Jahr weitergegeben hatte. Insgesamt 60 Aussteller präsentierten sich vor und im Halstenbeker Rathaus. Sechs weniger als im Vorjahr. „Dadurch konnten wir die Tische etwas entspannter stellen, damit es nicht so voll war. Wobei: Voll wurde es sowieso“, sagte Fuchs. Trotz des diesigen Wetters seien die Besucher am Sonnabend gekommen. „Es war dunkel und kalt. Kalt genug für Glühwein. So stelle ich mir Weihnachtsmärkte vor“, sagte Fuchs. Die strahlende Sonne am Sonntag lockte die Besucherer bereits am Vormittag auf den Rathausplatz. „Das Wetter war natürlich ein Traum, aber für einen Weihnachtsmarkt fast schon zu sonnig“, bilanzierte Fuchs.

Zufriedenheit herrschte auch bei den Marktbeschickern. „Es läuft richtig gut“, zog Rolf Heydorn von den Halstenbeker Sportanglern sein Fazit. „Wir haben viele Nachfragen und zahlreiche Spenden. Es gab nicht eine negative Äußerung“, freute sich Birger Wüstemann, der mit seiner Frau Marion und Sabine Külper den Stand der Willkommensgruppe betreute. Die Spenden für die Flohmarktartikel fließen komplett in die Flüchtlingsarbeit. Die Schüler der Gemeinschaftsschule an der Bek boten Kakao, Crepes und frische Waffeln an. „Damit finanzieren wir die Londonreise des Abschlussjahrgangs“, erläuterte Natasha. Mitschülerin Fabienne ergänzte: „Vor Ort sollen wir unsere Sprachkenntnisse verbessern.“

Ebenfalls wieder aktiv war der Schulverein der Grundschule Bickbargen, die frische Kekse verkauften. „Ein großes Projekt haben wir noch nicht geplant. Da sind wir aktuell in der Abstimmung“, sagte die neu gewählte Vorsitzende Marion Schifter.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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