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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 03:13 Uhr

Aufführung in Pinneberg : Vier Premieren im Forum Theater

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Erste Vorstellung von „Der eingebildete Kranke“. Regisseur Björn Oberhössel lobt sein gesamtes Ensemble.

Pinneberg | Die Besucher im Forum Theater erlebten am Sonnabend gleich vier Premieren. Außer der ersten Aufführung von „Der eingebildete Kranke“ erlebten sie die ersten Auftritte von Holger Schemion und Sarah Wenowsky im Forum Theater. Zudem spielte Jasmin Gajda, die bisher zur Kindergruppe gehörte, erstmals bei den Erwachsenen mit. „Sie haben es alle sehr gut gemacht“, lobte Regisseur Björn Oberhössel.

Die Komödie „Der eingebildete Kranke“ wird am Freitag und Sonnabend, 14. und 15. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr und am Sonntag, 16. Oktober, um 18 Uhr in der Ernst-Paasch-Halle , Lindenstraße 10, gezeigt. Die Karten kosten im Vorverkauf 11 Euro – ermäßigt  8Euro. Die sind im Bücherwurm, Dingstätte 14, unter Telefon 04101-23211 erhältlich.

Zum Stück: Christian Eikhof spielt den Hypochonder Argan, der sich einbildet, krank zu sein. Geduldig befolgt er alle Anordnungen seines Arztes Monsieur Purgon (Ralf-Lutz Glor) und führt sie genauestens aus. Gemeinsam mit Argans Hausmädchen Toinette (Katja Korinth) unternimmt Béralde (Holger Schemion), der Bruder des vermeintlich Kranken, mehrere Versuche, Argan von seiner Arzt-Besessenheit zu heilen. Schließlich überreden die beiden ihn, sich tot zu stellen, um dann herauszufinden, ob seine Frau Béline (Tomke Julius) und seine Töchter Angélique (Sarah Wenowsky) und Louison (Jasmin Gajda) ihn denn nun wirklich lieben.Trotz dieser eigentlich ernsten Thematik bleibt „Der eingebildete Kranke“ eine echte Komödie.

Vor allem Jan „Puck“ Rzepucha begeisterte bei der Darstellung von Thomas Diafoirus, den Argan mit seiner Tochter verheiraten will. Durch Mimik, Gestik und den gespielten Sprachfehler sorgte er immer wieder für Lacher im Publikum. Teilweise musste er unterbrechen, weil er nicht mehr zu verstehen war.

Herzschmerz: Angélique (Sarah Wenowsky) gesteht ihrem Geliebten Cléante (Nils Eichhorst) ihre Liebe.
Herzschmerz: Angélique (Sarah Wenowsky) gesteht ihrem Geliebten Cléante (Nils Eichhorst) ihre Liebe. Foto: Fröhlig
 

„An einigen Stellen wurde gelacht, wo wir es gar nicht mehr auf dem Zettel hatten“, stellte Regisseur Oberhössel fest. Sein Fazit: „Ich bin stolz. Man hat einigen die Nervösität angemerkt, aber es lief alles problemlos.“

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erstellt am 10.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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