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Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 23:08 Uhr

„Viele Zombies, aber keine Clowns“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Horrornacht 35 Darsteller versetzen Besucher rund um das Vereinsheim des TSV Prisdorf in Angst und Schrecken

Ein Schuss fällt. Dann folgen panische Schreie. Immer wieder. Dann Stille. Sekunden später stürmen Zombies aus einem Gebüsch und die Schreie ertönen erneut. Julian Hildebrandt grinst. Der Organisator der dritten Horrornacht beim TSV Prisdorf ist zufrieden. Das ausgedachte Konzept funktioniert.

„Es war das erste Mal, dass wir keine verschiedenen Themen hatten, sondern eine durchgehende Geschichte“, erläuterte Hildebrandt. Die etwa 50 Besucher starteten am Sonnabend jeweils im Labor eines verrückten Professors, der ein Heilmittel entwickelt hatte, um Zombies zu bekämpfen. Nachdem sich eine Teilnehmerin aus Versehen infiziert hatte, begann die Jagd nach dem Heilmittel durch die Prisdorfer Nacht, in der sich Waldmenschen, Dämonen und immer wieder Zombies in den Weg stellten. „Viele Zombies, aber keine Clowns“, fasste Hildebrandt die Idee lachend zusammen. Wohl auch, um sich von sogenannten Horrorclowns abzugrenzen.

Seit Februar hatte er mit seinem Team am Konzept gearbeitet. Binnen sechs Stunden verwandelten die Horrorfreunde das Vereinsheim in eine Schauerlandschaft. Auch die 35 Darsteller machten eine Verwandlung zu Gruselgestalten durch. „Thaterschminke mit Kunstblut und buntes Haarspray. Dann läuft das schon“, sagte Julia Fries, die eine von neun Schminkhelfern war. „Viel Latex und Mustex, denn damit klebt alles im Gesicht, was man sich vorstellen kann“, erläuterte Celine Barz zwei weitere Grundbausteine für die lebensecht und hollywoodtauglich wirkenden Gesichtsbemalungen.

Besonders aufwendig sei das Schminken der Waldmenschen gewesen, da bei ihnen ganze Moosbüschel in den Gesichtern befestigt werden mussten. „Zudem musste alles wetterfest sein“, sagte Fries. Bei den Besuchern kam es an, was so mancher Schrei bewies. Sie gruselten sich.

Für Hildebrandt haben bereits die Arbeiten für das nächste Jahr begonnen. „Uns schwebt da schon ein Begriff vor, den wir umsetzen wollen. Nichts mit Horrorclowns, aber die kommen auch noch mal dran.“

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