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Pinneberger Tageblatt

25. März 2017 | 22:57 Uhr

USA, Paraden, Geselligkeit

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Musikzug Rellingen Gemeinde zeichnet Hans-Peter Lemke fürs Ehrenamt aus / Talent für Organisation

Hans-Peter Lemke (70) mag Pop-, Karnevals- und Marschmusik. Das starke Interesse seiner Frau für den Musikzug Rellingen hat ihn letztendlich dazu bewogen, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Der Zusammenhalt von Verein, Reisen sowie das gesellige Beisammensein sind Gründe, dort mitzumachen“, so Lemke. Bei der Rellinger Sportlerehrung ist Hans-Peter Lemke für sein 40 Jahre lang währendes, vielseitiges Engagement ausgezeichnet worden.

„Das Musizieren war nicht meins“, erläutert Lemke. Doch in den ersten drei Jahren habe er Umzüge begleitet und Events in Super-Acht-Filmen sowie auf Fotos festgehalten. „Der Einsatz hat mir Freude bereitet und man ist viel rumgekommen“, berichtet der gelernte Ilo-Motoren-Maschinenbauer.

Mit dem Musikzug ging es zum befreundeten Schützenverein ins Sauerland nach Hemer. Ein toller Höhepunkt war die USA-Reise nach Philadelphia. Der Musikzug nahm an der Steuben-Parade teil und war seit 1982 viermal dort. „Wir haben attraktive Rundreisen durch die USA veranstaltet, weil uns der ausgewanderte Rellinger Hans Beyer unterstützt hat“, erinnert sich Lemke.


1986 als Fahnenträger in Spanien dabei


Der Musikzug reiste im Jahr 1986 nach Spanien. Hans-Peter Lemke begleitete den Zug – wie auch in den Vereinigten Staaten – als Fahnenträger. Die Mitglieder kamen auch bei den Karnevalsreisen ins rheinische Düsseldorf auf ihre Kosten. Doch auch das Rellinger Rosenfest 1990 mit mehr als 200 Gästen blieb ihm in lebendiger Erinnerung. Zu Lemkes Aufgaben gehörte es, Wagen mit Rosen zu schmücken, im Bierwagen zu bedienen und Gäste zu betreuen. „Das waren immer stramme Wochenenden“, erinnert sich der gebürtige Pinneberger. Doch alle Veranstaltungen seien „mit Spaß“ verbunden gewesen.

Der Musikzug veranstaltet seit 30 Jahren Zeltlager für den Nachwuchs. Das Lager geht in jedem Jahr während der ersten Sommerferienwoche über die Bühne. Die Reiseziele variieren dabei alle zwei Jahre. Der Hobby-Tüftler Lemke ist beim Zeltaufbau und bei der Stromversorgung im Einsatz. „Ich springe immer dort ein, wo ich gebraucht werde“, erläutert der Rellinger. Als Fahrer begleitet er beispielsweise den Nachwuchs. „Mit meinem Engagement verbinde ich ausschließlich Gutes“, so Lemke. Es bringe viel Vergnügen, sich in die nette, gesellige Runde einzubringen.

Lemke kommt gebürtig aus Pinneberg-Eggerstedt. „Hier habe ich auf Bauernhöfen und in den Baumschulen herumgetollt und eine schöne Kindheit genossen“, berichtet der 70-Jährige. Die Heimatliebe sei sicherlich ein Grund gewesen, in Rellingen zu bleiben. Mit seiner Ehefrau Monika hat er zwei Kinder. Zum Familienclan gehören inzwischen fünf Enkel. Alle wohnen im Rellinger Umkreis.

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