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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 18:36 Uhr

Hinter den Kulissen der Denkmäler : Tag des offenen Denkmals: Hier gibts im Kreis Pinneberg etwas zu erleben

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Insgesamt zwölf Einrichtungen im Kreis Pinneberg zeigen, was die Bauwerke so schützenswert macht.

Kreis Pinneberg | Denkmäler – einige von ihnen prägen das Bild der Stadt, in der sie sich befinden, andere werden von Besuchern kaum als solche wahrgenommen. Und einen Blick hinter ihre Kulissen können in der Regel nur wenige Menschen werfen. Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September, soll das anders sein: Bundesweit stehen zahlreiche Denkmal-Türen offen, Heimatverbände und Denkmalschützer sprechen über die Geschichte der Bauten und die Besucher können an diesem Tag vieles lernen, aber auch erleben. Im Kreis Pinneberg beteiligen sich diesmal zwölf Einrichtungen an dem Aktionstag.

Neutra-Siedlung, Quickborn

Die Mitglieder der Richard J. Neutra Gesellschaft bieten um 11.30 Uhr und um 15 Uhr Führungen durch die denkmalgeschützte Anlage mit 67 Wohnbauten aus dem Jahr 1963 an. Treffpunkt ist jeweils die Info-Stele an der Marienhöhe gegenüber der Straße Am Wiesengrund.

Marienkirche, Quickborn

Die klassizistische Kirche an der Kieler Straße, die im Jahr 1809 geweiht wurde, ist von 11.15 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen sind jederzeit auf Nachfrage möglich.

St.-Nikolai-Kirche, Elmshorn

Die Elmshorner Kirche, Alter Markt 11, ist wahrscheinlich 1347 gebaut worden, wurde im Laufe der Zeit mehrfach erweitert oder restauriert und seit 2012 saniert. Um 14 und um 16 Uhr werden Führungen angeboten.

Knechtsche Hallen, Elmshorn

Die Knechtschen Hallen, Schloßstraße 8, wurden im 19. Jahrhundert erbaut, waren Lederfabrik und ab den 1960er Jahren Teppichlager. Derzeit finden dort Kulturveranstaltungen statt. Um 11, 12.30 und 14 Uhr gibt es Führungen. Die Teilnahme ist wegen des schlechten baulichen Zustands auf eigenen Gefahr.

Kirche am Kloster, Uetersen

Die Barockkirche aus dem Jahr 1748 ist von 14 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Um 14 und 15 Uhr gibt es Orgelmusik, um 17 Uhr noch einmal eine Führung durch das Gebäude in der Kirchenstraße 9.

Rellinger Kirche

Die Kirche an der Hauptstraße 27 hat ihren Ursprung im 9. Jahrhundert und wurde 1756 neu erbaut. Sie ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet, um 14 und 16 Uhr gibt es Führungen.

Kirche St. Johannes zu Seester

In der 1428 gebauten Kirche an der Dorfstraße 37 steht der vermutlich älteste frühbarocke Altar Holsteins. Geöffnet ist die Kirche von 12 bis 17 Uhr, Führungen werden um 12, 14 und 16 Uhr angeboten.

Wartehäuschen Prisdorf

Das Wartehäuschen an der Bahnhofstraße wurde 1911 gebaut und 100 Jahre später restauriert. Seit vergangenem Jahr ist es ein Denkmal. Von 11 bis 17 Uhr sind Mitglieder des Fördervereins anwesend und informieren Besucher.

Ehemaliger Kirchenraum Esinger Schule, Tornesch

Die Schulaula an der Esinger Straße 102 wurde 1906 als Kirchenraum errichtet. Nachdem Tornesch 1960 eine Kirche bekam, wurde der Raum zunächst als Gymnastikraum genutzt, inzwischen ist er Schulaula. Geöffnet ist er von 14 bis 17 Uhr, um 16 Uhr gibt es eine Führung.

Historisches Seegelände Halstenbek-Krupunder

Das Gelände an der Altonaer Straße war zwischen 1925 und 1962 ein Strandbad, seit 1979 ist es Naherholungsgebiet. In der Zeit von 11 bis 15 Uhr werden sich dort diverse Gruppen präsentieren.

Bandreißerkate, Haseldorf

Die Bandreißerkate an der Straße Achtern Dörp 3a ist im Jahr 1764 gebaut worden. Heute stehen in ihr historische Werkzeuge, die von Bandreißern genutzt wurden. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr ist das Gebäude geöffnet, Führungen sind jederzeit möglich.

Stadtführung, Elmshorn

: Ann-Kathrin Holbach bietet während des Tags des offenen Denkmals unter dem Titel „Alte Häuser können Geschichten erzählen“ eine Führung entlang der Denkmäler Elmshorns an. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Wasserturm an der Jahnstraße. Von dort geht es unter anderem zum alten Gebäude der Kölln-Fabrik und zum Wehrmann-Haus auf Klostersande.

Der Tag des offenen Denkmals ist eine bundesweite Veranstaltung, die seit 1993 jährlich am zweiten Sonntag im September stattfindet. Koordiniert werden die einzelnen Angebote an diesem Tag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.  Diese bietet auch eine Internetseite zum Tag des offenen Denkmals an, auf dem alle teilnehmenden Denkmäler mit ihren Programmpunkten verzeichnet sind. Zudem gibt es auch eine Smartphone-App zum Tag des offenen Denkmals.
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erstellt am 08.Sep.2016 | 14:00 Uhr

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