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Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 05:11 Uhr

Stollen in Dosen und Vögel aus Metall

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kunsthandwerk35 Aussteller im Rellinger Rathaus / Auch Organisationen waren vertreten / Suppenmobil kam gut an

Wenn im Rellinger Rathaus Marmeladen mit Blaubeere und Lavendel auf Löffelfiguren, bunte Keramik und kettensägengefertigte Holzskulpturen treffen, dann ereignet sich gerade der seit über zehn Jahren traditionelle Kunsthandwerkermarkt. 35 Aussteller präsentierten dort am Wochenende auf drei Etagen ihre Produkte aus den Kategorien Schmuck, Holz, Metall und Stein, Textil und Leder sowie Keramik und Glas.

„Wir haben 14 neue Aussteller dabei“, erläuterte die Rathausmitarbeiterin Beate Kunze, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Dagmar Schudak und Marianne Stock, Vorsitzende des Ausschusses für Senioren, Soziales und Kultur, den Markt organisierte. „Es sind immer interessante Aussteller, die wir uns vorher ansehen und die auch begeistert zugesagt haben.“ Sie bedauerte nur die vielen Parallelveranstaltungen am selben Wochenende.

Der Markt lockte trotzdem zahlreiche Besucher raus in die nasse Kälte. Da war es gut, dass gerade ein neues Angebot getestet wurde: Auf dem Platz vor dem Rathaus konnten sich die Menschen beim Suppenmobil Suppkultour mit dampfenden Flüssiggerichten aufwärmen – vor allem zur Mittagszeit ein Highlight. Das Wasser im Mund zusammen lief den Besuchern auch bei „ArtGebacken“, ein Zusammenschluss von der Rellinger Bäckerin Burgunde Uhlig und der Künstlerin Helmtrud Kraienhorst aus Hasloh: Kekse, Lebkuchen und Stollen passgerecht in kunstvoll betuschten Dosen, eine außergewöhnliche Mischung. Die beiden waren mit der Resonanz auf dem Markt voll und ganz zufrieden.

Beim Instrumentenbauer Klaus Puffpaff, der nach einer mehrjährigen Pause wieder dabei war, bestaunten Monika Bernhard und Elke Zgodda dessen Glockenspiele. „Wir kommen regelmäßig hierher, es gefällt uns sehr“, bilanzierten die beiden die Kunsthandwerk-Auswahl. Beliebt waren auch die Schmuckstücke und Metallskulpturen von Manfred Funke. „Meine Frau schenkte mir in den 1980ern ein Schweißgerät“, sagte er. Seitdem recycelt er Metall vom Schrottplatz und formt daraus von Hand Vögel auf Stielen, an denen im Winter Meisenknödel und Äpfel für heimische Piepmätze befestigt werden können.

Im Einsatz für Menschen statt Tiere waren Organisationen wie die „Eine Welt“-Aktionsgruppe, die zugunsten von „Brot für die Welt“ Waren verkaufte, und der Lionsclub Ellerbek, der seinen Adventskalender anbot. Letztere veranstalteten zum Ausklang am Sonnabend auch einen Laternenumzug für Kinder.


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