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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 03:26 Uhr

Neubau in Halstenbek : Spatenstich für die neue Kita

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Arbeiten am Bickbargen starten. Die Eröffnung der Einrichtung ist für den August 2017 geplant. Kinder durften wieder mitgestalten.

Halstenbek | Was die Betreuung von Kindern in Halstenbek betrifft ist  die Lage angespannt. In der Gemeinde leben überdurchschnittlich viele junge Familien mit kleinen Kindern. Und die brauchen alle einen Krippen- oder Kita-Platz. Die Lage entspannen soll nun eine neue Kita am Bickbargen 105. Gestern Vormittag war der offizielle Spatenstich für den 2,8 Millionen Euro-Neubau. Gleich neben dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium entsteht die Tagesstätte, die schon ab August 2017 Platz für 100 Kinder bieten soll. Die Bauphase ist knapp. „Für ein traditionelles Gebäude ist weniger als ein Jahr Bauzeit sehr kurz“, sagte Petra de Haan vom Fachbereich Bauen und Umwelt der Gemeinde Halstenbek. „Aber wir schaffen das, allein schon weil wir das schaffen müssen“, ergänzte Bürgermeisterin Linda Hoss-Rickman (parteilos) zuversichtlich.

Wenn alles nach Plan verläuft, sollen zwei gemischte Elementar- und Hortgruppen, zwei Elementargruppen und zwei Krippengruppen in dem dreieckigen Gebäude Platz haben. Etwa zehn Arbeitsplätze werden durch die neue Kita geschaffen. „Wir freuen uns schon auf Bewerbungen, die können auch jetzt schon kommen“, so die Bürgermeisterin. „Der Bedarf an Krippenplätzen ist damit aber noch nicht gedeckt“, räumte Hoss-Rickmann ein. Deswegen sei eine weitere Krippe geplant, die Bauarbeiten könnten noch vor Fertigstellung der Kita am Bickbargen starten. 

Der ungewöhnliche Grundriss in Form eines Dreiecks soll laut de Haan  für eine optimale Anbindung aller Funktions- und Verkehrsflächen sorgen. Und er schirmt das Gelände gegen Lärm von der Straße ab. Gefördert wird das Bauprojekt mit 1,4 Millionen Euro vom Land und mit 184.000 vom Kreis Pinneberg.

Das Gebäude wird in Dreiecksform gebaut und schirmt so den Garten von der Straße ab.

Das Gebäude wird in Dreiecksform gebaut und schirmt so den Garten von der Straße ab.

Foto: PT
 

Draußen soll genug Platz zum Toben sein: 1260 Quadratmeter groß wird der Außenspielbereich. Bei dessen Gestaltung sind wieder Kinder mit ins Boot geholt worden. Das habe bereits beim Bau der Kita am Eidelstedter Weg gut funktioniert. „Das Gelände ist viel kinderfreundlicher, wenn die Jungen und Mädchen selbst beteiligt sind“, erklärte Hoss-Rickmann.

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erstellt am 20.Sep.2016 | 16:00 Uhr

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