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Pinneberger Tageblatt

07. Dezember 2016 | 19:21 Uhr

Sozialverband fordert Stopp der Schließungspläne

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Der Druck auf die Regio-Kliniken und deren Mutterkonzern sana wird größer. Der Vorstand des Sozialverbands Deutschlands hat gestern den Sana-Vorstandsvorsitzenden Michael Philippi in einem offenen Brief aufgefordert „die unwürdigen Schließungspläne“ des Pflegeheims in Kummerfeld zu stoppen.

Vor allem für geschwächte Patienten und Demenzkranke könnte der Rauswurf aus ihrer gewohnten Umgebung ernste Folgen haben, schreiben Sozialverbands-Kreisvorsitzende Siegrid Tenor-Alschausky und ihre Stellvertreterin Andrea Hansen, die zudem Bürgermeisterin von Uetersen ist. „Sana und Regio bleiben in der Pflicht, alles zu tun, damit die Menschen in Kummerfeld und Elmshorn nicht leiden. Diese Pflicht haben Sie mit dem Kauf der früheren Kreiskliniken und Altenheime im Jahre 2009 miterworben. Die betroffenen Bewohner haben Rechte – und sie haben ihre Würde, die jedermann zu achten hat“, heißt es in dem Schreiben.

Der Sozialverband, so heißt es weiter, möchte gemeinsam mit Sana ein Zeichen setzen, dass ältere Menschen im Kreis nicht allein gelassen werden. „Das Menschliche muss über den Gewinnerwartungen eines Konzerns stehen“. Tenor-Alschausky und Hansen fordern Philippi auf, in einen ergebnisoffenen Dialog mit den Fraktionen des Kreistags und den Sozialverbänden über die Zukunft der Alteneinrichtungen eintreten.

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erstellt am 11.Nov.2016 | 15:34 Uhr

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