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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 14:51 Uhr

Sonderpostenmarkt statt Nahkauf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Infrastruktur Bürger können auf dem Appener Gelände an der Hauptstraße weiter einkaufen / Auch Lebensmittel im Angebot

Nahkauf ist Geschichte, die Nahversorgung in Appen aber trotz allem für die Zukunft gesichert. „Wir sorgen dafür, dass der tägliche Bedarf weiterhin vor Ort gedeckt werden kann“, sagt Birgitt Zacher. Sie ist die Leiterin des neuen Sonderpostenmarkts, der auf dem ehemaligen Nahkauf-Gelände an der Hauptstraße offiziell am Donnerstag, 1. Dezember, eröffnet wird. Dann sollen auch die bisherigen Nahkauf-Schilder, die noch auf dem Gelände zu finden sind, verschwunden sein.

Obwohl die Umbauten noch nicht abgeschlossen sind und derzeit auf Hochtouren laufen, können die Kunden schon jetzt einkaufen - und machen von diesem Angebot reichlich Gebrauch. „Die Appener freuen sich, dass sie hier weiterhin etwas bekommen“, sagt Zacher. Gerade für die Älteren sei die Anlaufstelle vor Ort enorm wichtig, erklärt die in Uetersen wohnende Marktleiterin. Das Geschäft ist immer montags, dienstags, donnerstags und sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Dass Nahkauf in Appen keine Zukunft hat, steht schon seit mehreren Monaten fest. Im Ort brodelte die Gerüchteküche, was auf dem etwa 3500 Quadratmeter großen Gelände an der Hauptstraße passiert. Gästehaus, Flüchtlingsunterkunft, neue Wohnungen – manches war reine Spekulation, anderes ließ sich schlicht nicht realisieren. Die Unsicherheit soll nun endgültig vorbei sein. Zacher betont, dass der Sonderpostenmarkt kein kurzfristiges Projekt ist. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, sagt sie. Die Entscheidung, einen Sonderpostenmarkt zu eröffnen, sei kurzfristig getroffen worden. So konnte nichts nach außen dringen, erklärt die Marktleiterin. Sie wünscht sich, dass die Gerüchte über die Zukunft des Geländes endgültig verstummen.

Der Sonderpostenmarkt ist aus ihrer Sicht kein Nahkauf-Ersatz, sondern sogar eine Verbesserung des Angebots. Schließlich könnten die Bürger in Zukunft nicht nur Lebensmittel vor Ort erwerben. Kleidung, Spielzeug, Haushaltsartikel, Weihnachtsschmuck – die Auswahl sei groß. „So etwas fehlte bisher in Appen“, sagt Zacher.


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