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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 01:29 Uhr

Menschen aus 91 Nationen waren dabei : Sommerfest der Kulturen in Halstenbek

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

250 Gäste unterschiedlichster Nationalitäten trugen zum harmonischen Miteinander bei.

Halstenbek | Das Sommerfest der Kulturen hat sich bereits im vergangenen Jahr eines immensen Zulaufs erfreut. 250 Gäste unterschiedlichster Nationalitäten trugen zum harmonischen Miteinander bei. Das Motto lautete „Halstenbek ist international“. Das Fest soll in diesem Jahr am Sonnabend, 9. Juli zum zweiten Mal über die Bühne gehen.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und endet um 19      Uhr auf dem Vorplatz der Bücherei und Volkshochschule – vor der ehemaligen Schule Nord, Schulstraße 9. „Es war schön zu sehen, dass das für alle offene Fest so gut angenommen wurde“, erläutert die Diakoniebeauftragte Lilli Kerbel. Das habe mit Sicherheit am vielseitigen Programm gelegen. Das bunte Fest der Kulturen soll symbolisch für Toleranz in Halstenbek stehen. Die Gemeinde beherbergt insgesamt Menschen aus 91 Nationen.

Das Programm gestaltet sich facettenreich. Zu den Attraktionen gehört der Auftritt der russischen Geschwister Dell. Die Profi-Clowns tragen mit einer kleinen Show für Jung und Alt zur fröhlichen Stimmung bei. Eine internationale Trommelgruppe ist erstmals beim Fest vertreten. Iranische Sänger präsentieren in ihrer Sprache gesungenes Liedgut. Türkische Musiker spielen heimische Lieder auf ihren Zupfinstrumenten, der Saz. Das Instrument ist vom Balkan bis Afghanistan verbreitet. „Ich finde es spannend, bei der Feier unterschiedlichste kulturelle Einblicke zu erhalten“, blickt Kerbe mit Spannung auf das Fest.

Ein internationales Büffetsorgt für das leibliche Wohlbefinden. Ehrenamtliche wie Flüchtlinge spenden leckere Zutaten. „Süße, saure, scharfe oder andere Köstlichkeiten aus allen Ländern runden das Angebot ab“, freut sich Ehrenamtskoordinatorin Miriam Utz. Kinder kommen unter anderem bei diversen Wettbewerbsspielen auf ihre Kosten. Kinderschminken und Stockbrotbacken sind, wie im vergangenen Jahr, beliebte Programmpunkte.

Insgesamt 240 Flüchtlinge gibt es in der Gemeinde. Ehrenamtskoordinatorin Miriam Utz entwickelte im vergangenen Jahr die Idee, unterschiedliche Nationalitäten zusammenzubringen. „Beim Fest soll es sich um eine Möglichkeit handeln, Vorurteile abzubauen und gemeinsam Spaß zu haben“, so die Ehrenamtskoordinatorin. Der Ursprungsgedanke: ein Zeichen gegen Intoleranz (Pegida) zu setzen. Utz und Kerbel freuen sich, zahlreiche Halstenbeker zu begrüßen. „Schon im vergangenen Jahr haben viele Menschen zueinander gefunden“, erläutert Kerbel. Einige von ihnen versammelten sich vor der Weltkarte, um ihren Heimatort zu zeigen.

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erstellt am 27.Jun.2016 | 16:30 Uhr

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