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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 21:35 Uhr

Kita21 : Sie beweisen sich als gute Gärtner

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Gruppe „Kleine Wilde“ erhalten eine Auszeichnung für ihr Engagement im Karten.

Quickborn | Gartenarbeit ist für die „Kleinen Wilden“ das Größte. „Man braucht nur mit Geräten in der Hand durch den Garten zu gehen und hat schon eine Traube von Kindern hinter sich“, berichtete gestern Christiane Salzer, Erzieherin der Kita der Johanniter-Unfall-Hilfe in Quickborn-Heide.

Mit dem Projekt „NATUR erLEBEN“ fördert die Einrichtung seit März gezielt die Freude der Kinder an der Gartenarbeit, ihr Umweltbewusstsein und ihren rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen. Der Kreis Pinneberg, der azv-Südholstein, die Save-Our-Future-Umweltstiftung und die Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Abfallbehandlung (GAB) verliehen der Einrichtung dafür jüngst die „Kita21 – Die Klimaretter“-Plakette. Kreisweit erhielten 14 Kindergärten diese Auszeichnung.

Der Erzieher Nils Gerlach-Auckenthaler leitet das Projekt. Unter seiner Regie legten die Kinder drei Hochbeete an. Sie aßen Erbsen und Kohlrabi aus eigener Ernte, außerdem Erbeeren- und Löwenzahnmarmelade aus selbstgezogenen Früchten. Sie bauen Himbeeren, Stachelbeeren und rote Johannisbeeren an. Nächstes Jahre sollen Kartoffeln und Kräuter dazukommen. Als Einzäunung stellten die Kinder Weidezäune auf. Sie begießen ihre Beete mit Wasser aus zwei Regentonnen. Ihren Durst löschen sie zunehmend mit Leitungswasser und senkten dadurch den Flaschenverbrauch um etwa 50 Prozent. Während spielzeugfreien Wochen sollen sie sich stärker mit Naturmaterialien beschäftigen. Zweimal stellte Gerlach-Auckenthaler eine Spielzeugtauschbox auf. „Die Kinder erhalten ein neues Spielzeug, und wir reduzieren die Wegwerfmentalität“, erläuterte er.

Im Herbst sollen die Mädchen und Jungen Äpfel mitbringen, aus denen die Kita in der Mosterei Wendt in Alveslohe Saft pressen lassen will. „Dadurch verkürzen wir die Lieferwege und sparen Geld“, so Gerlach-Auckenthaler. Er hofft, in den nächsten Jahren die zweite und dritte Kita21-Plakette, zum einen für bewährte und zum anderen für im Alltag verankerte Projekte, zu erhalten.

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erstellt am 13.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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