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Pinneberger Tageblatt

25. April 2017 | 01:05 Uhr

Schule: Nun wird das Dach aufgestockt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sanierung Vorbereitungen zur Erhöhung des Zwischentrakts haben begonnen

Es tut sich was an der Hasloher Peter-Lunding-Schule: Der Rückbau des Dachs vom Zwischentrakt ist in vollem Gang. „Die Arbeiten am Abwassersystem sind inzwischen abgeschlossen, die neue Anlage ist in Betrieb“, gab der Bauausschussvorsitzende Thomas Krohn (CDU) während der jüngsten Sitzung des Gremiums bekannt. Nun könne mit der Aufstockung des Dachstuhls begonnen werden.

„Dazu wird die komplette Konstruktion abgebaut und dann die Mauern erhöht“, erklärte Aysegül Yurtsever von der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft, die als Bauingenieurin den Bau begleitet. Etwa zwei Wochen sind dafür eingeplant. „Anschließend erfolgt der Wiederaufbau mit verglasten Gauben“, kündigte Yurtsever an. Der Rohbau soll bis etwa Ende April, Anfang Mai fertiggestellt sein.

Anders als ursprünglich geplant, ist die Baustelle nicht überdacht worden. Damit sollte verhindert werden, dass bei Niederschlag Wasser in das Gebäude läuft. „Stattdessen bringen wir eine Notabdichtung aus Bitumen auf dem Fußboden an“, erläuterte die Fachfrau. Dadurch sei die Baustelle leichter zugänglich – und kostengünstiger sei es obendrein.

Im nächsten Schritt werde im hinteren Teil des Obergeschosses ein neuer Fußboden eingezogen, um den Höhenunterschied auszugleichen. „Das wird eine Konstruktion aus Spannbeton“, sagte Yurtsever. Dabei entstehe ein Hohlraum zwischen der Decke des Untergeschosses und dem neuen Fußboden. „Der bleibt einfach so, denn die Decken im Erdgeschoss sind hoch genug“, erklärte Yurtsever.

Der anschließende Innenausbau beider Stockwerke könne beginnen, sobald der Rohbau fertig sei. „Das wird bis Ende des Jahres in Anspruch nehmen“, stellte die Bauingenieurin den weiteren Ablauf vor.


Unbekannter Schacht musste gesichert werden


Bislang laufen die Arbeiten im vorgesehenen Zeitplan. „Wir hoffen, dass wir keine weiteren Überraschungen erleben“, sagte Yurtsever. Die jüngste sei während der Baustelleneinrichtung zu verzeichnen gewesen. „Wir fanden vor dem Haus einen riesigen Schacht, der in keiner der Zeichnungen dokumentiert ist“, berichtete die Fachfrau. Wegen der Einsturzgefahr dürfe darüber kein Schwerlastverkehr fahren – also musste der Schacht gesichert werden: „Ein Tiefbauer hat den Schacht geöffnet und neue Betonringe eingezogen, damit ist das Problem gelöst.“

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erstellt am 11.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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