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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 02:16 Uhr

„Pinnauwoche“ : Schüler-Ausstellung am Umwelttag

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Tangstedter Kinder beschäftigen sich während eines Projekts mit unterschiedlichen Aspekten rund ums Wasser.

Tangstedt | Der Umwelttag hat in der Gemeinde Tangstedt eine lange Tradition. Ebenso das Projekt „Pinnauwoche“ an der Grundschule. In diesem Jahr durften die Schüler zum ersten Mal ihre Ergebnisse am Sonntag beim Umwelttag präsentieren.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Vortrag der örtlichen Zahnärztin und Hobbyimkerin Kirsten Borgert-Bühren über Bienen und ihre Bedeutung für die Umwelt. Dazu ging es ungefähr einen Kilometer mit dem Fahrrad oder zu Fuß – eben umweltbewusst – zu den Bienenstöcken. Das brachte den Umweltbeauftragten der Gemeinde Andreas Zorn auf die Idee, darüber nachzudenken, ob es möglich wäre, dass die Gemeinde eigene Bienenstöcke aufstellt.

Anschließend begaben sich die Teilnehmer ins Gemeindezentrum. Dort zeigten die Grundschüler die Ergebnisse ihrer Projektwoche. Die Erstklässler hatten einen Rundgang durchs Dorf gemacht und geschaut, wo jedes Kind wohnt. Die Zweitklässler hatten den See an den Funktürmen in Pinneberg erkundet. Die Drittklässler besuchten das Wasserwerk in Rellingen, und die beiden vierten Klassen machten per Bus, der wiederum vom Ortsverband des DRK gesponsert wurde, eine Reise von der Quelle bis zur Mündung der Pinnau.

Die beiden vierten Klassen nutzten die Veranstaltung, um ihre Ergebnisse persönlich vorzustellen. Julian (10) aus der 4b berichtete zum Beispiel von der Quelle der 41 Kilometer langen Pinnau, die in Henstedt-Ulzburg liegt. Janne (9) aus der 4b wusste von den Nebenflüssen der Pinnau zu berichten: Kambek, Ebach und Bilsen Bek. Erläutert wurden auch die Klapp- und Drehbrücken sowie die Mündung in die Elbe in Haselau.

Ein Dankeschön für die wissbegierigen Jungen und Mädchen gab es von Detlef Kuhn. Er spendierte den Kindern Fun-Sportartikel wie Tischtennisschläger, Bälle und Frisbeescheiben für den Schulhof. Anschließend konnten sich die Besucher selbst ein Bild von den Aktivitäten der Kinder machen. Schautafeln zeigten eindrucksvoll, wie viel Mühe sich die Schüler gemacht hatten. Ganz stolz waren auch die Drittklässler. Sie präsentierten ihre selbst gebauten Wasserfilter. Für die Präsentation hatten sie aus Erde und Wasser Schmutzwasser simuliert.

Das wurde durch eine Schicht aus Watte, Kies und Sand geleitet. Heraus kam gefiltertes Wasser. Katja Lorenzen, deren Sohn Theo (9) in die 4b geht, fand es interessant zu sehen, was die einzelnen Klassen zu der Präsentation beigetragen haben. Nach all der Information konnten sich die Besucher an zahlreichen selbstgebackenen Kuchen und Kaffee stärken. Erwünscht war eine Spende, die dem Schulverein zugute kommt.

Der Arbeitskreis „Umwelttag“ mit Günter Thode, Andreas Zorn, Thorsten Krohn und Detlef Kuhn hatte sich viel Mühe mit der Organisation gegeben. Und die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Eine Wette hatten Kuhn und Bürgermeisterin Henriette Krohn (parteilos) am Ende gewonnen: Sie hatten vorausgesagt, dass mindestens 150 Besucher ins Gemeindehaus kommen würden. Und die Zahl wurde wohl sogar übertroffen. Die Bürgermeisterin zeigte sich sehr zufrieden: „Es war eine gelungene Veranstaltung.“

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erstellt am 12.Okt.2016 | 16:45 Uhr

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