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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 03:36 Uhr

Hasloh : Schauer halten die Gäste nicht ab

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Open-Air Traditionelles Konzert im Hasloher Pfingstwald / Etwa 2000 Besucher trafen sich, um Musik zu hören und zu klönen

Schlechtes Wetter? Kein Grund für Charlotte und Arno Fey aus Bönningstedt am Sonntagvormittag zu Hause zu bleiben: Sie radelten trotzdem in die Nachbargemeinde Hasloh. Dort fand im Pfingstwald das traditionelle Open-Air-Konzert des Musikzugs der Hasloher Freiwilligen Feuerwehr statt.

Angefangen hatte es nach Kriegsende in den 1940er Jahren. Da zogen Kameraden der Wehr damals noch in Richtung Norderstedt, um PFingsten zu feiern. Später kamen ihre Frauen hinzu. Und dann wurden es von Jahr zu Jahr mehr Gäste und Besucher. Seit vielen Jahren trifft man sich nun schon auf einer Lichtung im Hasloher Pfingstwald an der Pinneberger Straße.

Bevor es dort los ging, zog an diesem Sonntag ab 6 Uhr eine Abordnung des Musikzugs durch den Ort. Wer da nicht wach wurde, musste schon einen besonders guten Schlaf, geschlossene Fenster oder Ohrstöpsel haben. So freundlich geweckt, machten sich viele Bürger zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto auf den Weg.

Ihnen wurde einiges geboten: Außer dem Gastgeber spielten auch der Spielmannszug Appen, das Jagdhornbläsercorps Hohenweststedt und es sang die Chorgemeinschaft Hasloh- Bönningstedt. Das Repertoire reichte von Marschmusik, über Frühlingslieder bis hin zu aktuellen Titeln.

Bis gegen 11.15 Uhr ging alles glatt: Die Sonne schien und tauchte um 11.40 Uhr wieder auf. Dazwischen gab es jedoch den ersten Hagelschauer, der mit einer kurzen musikalische Pause verbunden war. Diese nutzten die Hasloher und die Besucher aus den umliegenden Gemeinden für eine Stärkung. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr standen unermüdlich am Grill. Wer es lieber süßer mochte, der hatte die Qual der Wahl: 70 Kuchen und Torten hatten die fleißigen Helfer gebacken. Unter den Besuchern war auch Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD), der mit Ehefrau Verena gekommen war. Auch viele ehemalige Hasloher seien zum Pfingstkonzert in ihre frühere Heimat gekommen.

Karsten Köhler lebt mit seiner Familie erst seit zwei Jahren in Hasloh. Ihm gefiel die familiäre Atmosphäre. Viele Kinder seien da. Claudia Bogdahn lebt seit 20 Jahren in der Gemeinde. „Ich treffe hier viele Leute, es ist nett und gesellig“ „Das Fest ist ein Muss für Hasloher“, sagten Edith Schömer, Heidi Krahn und Gerda Bur. Sie kämen jedes Jahr, um zu klönen und zu schauen, wer so alles dabei ist.

Finn Luca (6) ließ sich von Leonie Görke schminken. Ein dicker Sheriff-Stern prangte danach auf seiner Wange. „Ich passe jetzt hier auf“, sagte er stolz.

Haslohs Wehrführer Thomas Krohn freute sich, dass trotz wechselhaften Wetters viele Stammgäste gekommen waren. An die 2000 Besucher wurden gezählt. Für die Feys sollte es anschließend noch nach Quickborn zu einer weiteren Veranstaltung gehen. Natürlich mit dem Fahrrad – ob Regen oder Sonnenschein.

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