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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 11:16 Uhr

Rennfahrer rasen durch Prisdorf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Slotracing Bereich „Jugend für Jugend“ des Turn- und Spielverein s organisiert Veranstaltung rund um die Carrera-Autos

Gespannt waren die Augen im Vereinsheim des TSV Prisdorf auf die roten Leuchtdioden über dem Startbogen gerichtet. Nacheinander leuchteten diese in Zweierreihen auf, dann erschien das Startsignal. Doch keines der Autos bewegte sich. „Fehlstart“ warf der Beamer in schwarzer Schrift auf rotem Grund auf die Wand hinter der aufgebauten Carrera-Digital-Bahn. Die Startprozedur musste wiederholt werden. Wieder und wieder. „Seid einfach ein wenig entspannter. Lieber eine halbe Sekunde später starten. Die drei Hundertstel, die ihr beim Start rausholt, bringen Euch nicht so viel“, riet Uwe Behrend den zumeist jungen Fahrern. Doch es dauert, bis diese die Tipps des alten Hasen annahmen.

Das Carrera-Rennen „Der große Preis von Prisdorf“ wurde am Sonntag bereits zum zehnten Mal ausgetragen. „Mein Schwager und ich haben zeitgleich vor fünf Jahren eine Carrera-Bahn bekommen. Offiziell war sie für die Kinder, aber eigentlich wollten wir die haben“, sagte Behrend lachend. Schnell war die Idee des Rennens im Vereinsheim geboren. „Für zu Hause waren die Bahnen zu groß. Seitdem ist die Anlage gewachsen. „Das Bahnmaterial reicht mittlerweile für 140 bis 150 Meter“, berichtete der Rennleiter. Bereits am Freitag begannen die Helfer mit dem Aufbau. Die Grundstrecke wurde gelegt. Sonnabend wurden Banden aufgebaut, Kurven gesichert und die Autos vorbereitet. „Wir fahren ohne Spiegel, Scheibenwischer und allem, was schnell kaputt geht. Dafür sind die Autos zu teuer“, so Behrend. Ab etwa 50 Euro sei man dabei. Nach oben gebe es kein Limit. Teilnehmen darf bei den Rennen jeder Rennbegeisterte ab acht Jahren. „Sie müssen ein Gefühl haben, dass das Material auch geschont werden muss“, sagte Behrend. Dass die Teilnehmerzahl mit 18    diesmal geringer war als üblich, nahm er gelassen. „So können wir selbst auch mal mitfahren“, sagte Behrend und bewies, dass seine Tipps wirklich funktionieren. Immer wieder fuhr er die Bestzeiten. Dafür gab es familieninterne Kritik: „Mensch Opa, fahr doch mal langsamer.“



>www.tsv-p
risdorf.de

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