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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 13:30 Uhr

S-Bahntunnel in Halstenbek : Radfahrer leben gefährlich

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Rat berät über einen möglichen Umbau an der Dockenhudener Chaussee.

Halstenbek | Der enge Fahrradweg in der Bahnunterführung Dockenhudener Chaussee in Halstenbek ist ein Gefahrenherd. Besonders für Radler. Und die werden immer mehr: Durch die Verlegung der Grundschule Süd in die Schule an der Bek im Ortskern hat die Nutzung durch Schüler dort stark zugenommen.

Grund für den Bauausschuss, zu handeln: Die Verwaltung sollte eine Lösung präsentieren und Kosten ermitteln. Während der Ratssitzung am Montag, 25. April, ab 19 Uhr in der Schule an der Bek, Hartkirchener Chaussee 8a, wird nun über den „Bau eines gleichen Höhenniveaus von Geh- und Radweg und die Investition von etwa 60.000 Euro“ diskutiert.

Fakt ist: Der Radweg in Richtung Dorf wird unten an der Fahrbahn geführt und ist etwa 1,6 Meter breit. Der Fußweg im Tunnelbereich ist nur 1,5 Meter breit, außerhalb 1,75 bis zwei Meter. Das ist laut Verwaltung eng, zumal ein Schutzstreifen von 50 Zentimeter zu berücksichtigen sei. Während einer Zählung nutzten 470 Radfahrer den östlichen Radweg, 1018 Fußgänger durchquerten die Unterführung.

Drei Varianten stehen zur Diskussion: A. Höherlegung des Radwegs mit Winkelstützwand und B. mit Spundwand. Dadurch würde ein einheitliches Höhenniveau von Geh- und Radweg entstehen, die Deutsche Bahn wäre mit im Boot. Der dritte Vorschlag sieht eine Fahrbahnverengung und Verbreiterung des Fahrradwegs von etwa 1,50 Metern auf 2,57 Meter vor. Die Kosten belaufen sich jeweils auf etwa 60.000 Euro.

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erstellt am 20.Apr.2016 | 16:00 Uhr

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