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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 11:05 Uhr

Hasloh : Projekt „Betreutes Wohnen“ startet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Investor setzt Konzept für seniorengerechte Häuser in der Neuen Mitte um. Die Fertigestellung für Ende kommenden Jahres geplant

Auch das zweite große Projekt in Haslohs Neuer Mitte steht kurz vor Baubeginn: „Die Baugenehmigung liegt uns bereits vor. Wir werden in den nächsten drei bis vier Wochen mit den Erdarbeiten beginnen“, kündigte der Hohenwestedter Investor Eike Rohweder an. Dann entstehen in mehreren Bauabschnitten diejenigen Häuser, die für Senioren einen besonders hohen Wohnkomfort bieten.

Bis zu 45 Mietwohnungen in der Größe von 40 bis 110 Quadratmeter mit zwei bis vier Zimmern sollen altersgerechtes Wohnen ermöglichen: Aufzüge und barrierefreie Zugänge für Menschen, die einen Rollator oder Rollstuhl benutzen müssen, bodengleiche Duschen sowie breite Türen und Flure sorgen für Komfort. Darüber hinaus sind Terrassen oder Balkone, Einbauküchen und Pkw-Stellplätze vorhanden.

„Außerdem ist in jeder Wohnung ein Anschluss für ein Notfalltelefon vorhanden“, berichtete Rohweder. Eine Kooperation mit dem ambulanten Hasloher Pflegedienst von Ingeborg Guckel wird dafür sorgen, dass die Bewohner der Häuser auch im hohen Alter optimal versorgt sind. „Wird ein Notruf abgesetzt, kann der Pflegedienst innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein“, erläuterte der Investor.

Die Wohnungen sollen vorrangig mit Betreuungsangebot vermietet werden. Den Bedarf hatte die Gemeinde zuvor anhand eines Fragebogens ermittelt. „Der Bedarf steigt“, waren sich die Mitglieder des Hasloher Seniorenbeirats sicher.

„Wir sind nach wie vor für alle Hasloher da“, versicherte Guckel im Gespräch mit dieser Zeitung. Ihr Team von mittlerweile 15 qualifizierten Mitarbeitern ist im Lauf der vergangenen 30 Jahre stetig gewachsen. „Immer mehr Menschen möchten möglichst lang in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben und wir bemühen uns, das zu unterstützen“, sagte Guckel.

Die Leistungen für die jeweiligen Bewohner seien dabei individuell verschieden. „Das ist nicht anders, als bei den etwa 60 Personen, die wir zur Zeit betreuen“, sagte die Inhaberin. Von der Vermittlung von Fahrdiensten oder Anbietern von „Essen auf Rädern“ über Hilfe bei hauswirtschaftlichen Arbeiten bis hin zur Pflege für Hilfsbedürftige mit besonderen Bedürfnissen und schließlich der Sterbebegleitung reicht das Angebot.

Für die Bewohner bedeutet dies, dass sie sich mit allen Fragen an Guckel und ihr Team wenden können – auch wenn zunächst nur eine ausführliche Beratung beispielsweise zur Pflegestufe ansteht. „Bei mehr als 15 Mietern im betreuten Wohnen wird es zusätzlich zu den Wohnungen einen Gemeinschaftsraum mit Teeküche, Toilette und Abstellraum geben“, hatte Rohweder bereits in seinem Konzept ausgeführt. Zudem werde dann wöchentlich eine zweistündige Sprechstunde des Pflegediensts im Haus eingerichtet.

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erstellt am 26.Aug.2016 | 14:00 Uhr

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