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Pinneberger Tageblatt

30. September 2016 | 22:18 Uhr

Ernst Dieter Rossmann in Hasloh : Politische Radtour durch das Dorf

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Während verschiedener Stopps unterwegs informierten die Hasloher Rossmann über laufende Projekte und Planungen.

Hasloh | Das Motto „Politik vor Ort erfahren“ hat der SPD-Bundestagsabegordnete Ernst Dieter Rossmann wörtlich genommen: Gemeinsam mit Mitgliedern der Hasloher SPD-Fraktion und Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) begab sich der Politiker auf eine Radtour durch den Ort. Während verschiedener Stopps unterwegs informierten die Hasloher Rossmann über laufende Projekte und Planungen. Erster Halt war neben der neu gebauten evangelischen Kindertagesstätte. „Der erste Bauabschnitt der Neuen Mitte ist abgeschlossen, für den zweiten haben wir der Kommunalaufsicht eine Wirtschaftlichkeitsberechnung vorgelegt“, berichtete Brummund.

Hintergrund ist, dass die verschuldete Gemeinde zunächst einen Kredit aufnehmen muss, um Grundstücke zu erwerben, die dann erschlossen und vermarktet werden sollen. „Die Kommunalaufsicht hat die Berechnung für gut befunden, allerdings müssen wir den zweiten Abschnitt in mehreren kleinen Schritten umsetzen, weil sonst die Infrastruktur überlastet wird“, erläuterte der Bürgermeister. Auch die brachliegende Fläche am Kronkamp werde in Kürze mit Leben gefüllt: „Im Zentrum entsteht unsere neue Kirche und daneben ein Projekt für betreutes Wohnen“, sagte Brummund.

Baubeginn zweier Projekte in Kürze

Für beide Vorhaben sei in wenigen Wochen der Baubeginn geplant. „Ich sehe, dass hier ein langfristiger Plan aufgegangen ist – wir haben schon vor Jahren über dieses Projekt gesprochen“, stellte Rossmann fest. Es entstehe derzeit in Hasloh eine beispielhafte höchst attraktive Kombination.

„Hier war ich noch nie“, gab Rossman beim nächsten Halt am AKN-Bahnhof zu. Zwar sei er häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, doch diese Route habe er bislang nicht genutzt. „Ich würde mir wünschen, dass die Züge den ganzen Tag lang alle zehn Minuten fahren“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Jens Lehmann. Brummund sagte, er lege Wert darauf, dass auch künftig alle Züge in Hasloh anhielten. „Darüber hinaus wäre eine Ost-West-Verbindung mit dem Bus – so, wie sie derzeit wegen der gesperrten Brücke in Bönningstedt besteht – eine sehr sinnvolle Ergänzung“, sagte Brummund.

Der temporären Bushaltestelle der Linie 295 von und nach Norderstedt am Garstedter Weg galt der nächste Besuch. „Unser Ortsverein hat drei Sitzbänke gespendet, eine davon wird bis November hier an der Haltestelle stehen“, sagte Lehmann. Anschließend würde die Ruhebank am Regenrückhaltebecken „Lütte Pütt“ aufgestellt. Die Plakette, die die Stifter benennt, schraubte Rossmann persönlich fest.

Thema: Breitband-Ausbau

An der Schule informierte sich der Politiker über den Stand der Vorbereitungen zur Sanierung und dem Umbau des Gebäudes. „Mit dem Breitband-Ausbau und der Schulsanierung hat Hasloh einiges auf den Weg gebracht“, lobte er. „Die Schule ist ein Riesen-Projekt – das größte, das die Gemeinde jemals hatte“, sagte Brummund.

An den weiteren Stationen erläuterte Brummund dem Gast die Planung, an der Kieler Straße das bestehende Gewerbegebiet zu erweitern. „Der innerörtliche Bedarf ist vorhanden, das hat eine Umfrage ergeben“, betonte der Bürgermeister. Am Rückhaltebecken „Lütte Pütt“ lobte Rossmann die Einrichtung eines Biotops und Naturparks. Zuletzt hielten die Radfahrer an der Kreuzung Pinneberger Straße/Kieler Straße an. „Statt der Bedarfsampel wünschen wir uns eine Vollverampelung“, sagte Brummund. Die allerdings müsste Hasloh aus eigener Tasche bezahlen. „Für die Zeit des A7-Ausbaus wäre uns mit einer wiederkehrenden Rotphase geholfen“, schlug der Bürgermeister vor. Dann würde die Ampel nach einem vorher festgelegten Zeitintervall auf „Rot“ schalten.

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erstellt am 20.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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