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Pinneberger Tageblatt

08. Dezember 2016 | 19:17 Uhr

Fahrbahnbreite : Pinneberger Weg in Tangstedt: Eine Lösung ist in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die neuen Randstreifen soll mit einer neuen Methode befestigt werden.

Tangstedt | Fast drei Jahre lang beschäftigten sich verschiedene Tangstedter Gremien mit dem Pinneberger Weg. Die schmale Verbindungsstraße nach Rellingen lässt Begegnungsverkehr nur schwer zu und wird von vielen Kindern als Schulweg benutzt.

In seiner jüngsten Sitzung ist der Bauausschuss endlich zu einer Lösung gelangt: Mit Hilfe eines neuen Verfahrens, dem sogenannten vollgebundenen Oberbau, soll der nördliche Randstreifen befestigt und die Fahrbahnbreite so auf etwa fünf Meter erhöht werden. Die Kosten betragen etwa 140.000 Euro. Dies berichtete der Ausschussvorsitzende Volker Höhen (FDP) in Anschluss an die nicht-öffentlichen Beratungen.

„Wir waren schon so weit, für einen Vollausbau eine Million Euro auszugeben“, erklärte Höhn. Doch dann entschied das Land Schleswig-Holstein, die in Aussicht gestellten Zuschüsse in Höhe von 250.000 Euro doch nicht zur Verfügung zu stellen. „Das wäre der Fall gewesen, wenn auch Rellingen bereit gewesen wäre, die Straße zu sanieren. Aber das sagte ,Nein‘“, erläuterte Höhn.

Im nächsten Anlauf habe die Gemeinde versucht, über die Förderung der ländlichen Räume einen Zuschuss zu erhalten. „Aber dafür fahren wiederum zu viele Fahrzeuge auf der Straße“, sagte Höhn. Die Gemeinde habe die teure Variante des Ausbaus nicht allein stemmen können und wollen – zumal die Anwohner dann von der Gemeinde zur Kasse gebeten worden wären.

„Für den jetzt geplanten Teilausbau bekommen wir vom Kreis einen Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro, das ist fest zugesagt“, versicherte der Ausschussvorsitzende. Ob und gegebenenfalls wieviel auf die Anwohner umgelegt werden müsse, stehe noch nicht fest. „Das ist eine komplizierte Prüfung, die beleuchtet, welche Kosten umlagefähig sind und welche nicht“, sagte Höhn. Angesichts der Gesamtsumme und der Fördergelder könne er sich allerdings nicht vorstellen, dass dabei „horrende Beträge“ herauskommen.

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erstellt am 12.Sep.2016 | 12:30 Uhr

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