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Pinneberger Tageblatt

02. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Pinneberger lieben Open-Air-Kino

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Fünfte Auflage Positives Fazit der Besucher und Organisatoren / Stadtmarketing hofft auf Fortsetzung im kommenden Jahr

„Wir sind zufrieden. Hochzufrieden“, bilanzierte Stadtmanager Dirk Matthiessen vom Stadtmarketing am Sonnabend. Alle drei Open-Air-Kinoabende hatten hunderte Besucher auf den Drosteiplatz gelockt. „Ich habe die Veranstaltung jetzt fünf Mal organisiert oder mitorganisert und Donnerstag und Freitag waren die besucherstärksten Tage überhaupt“, freute sich Matthiessen. Und auch der Sonnabend stand dem kaum in etwas nach. Doch warum kamen die Pinneberger?

„Das ist eine super Erfindung und toll, dass Pinneberg sich das leistet. Welche Stadt hat so etwas schon?“, fragte Dieter Leyk. Ausgestattet mit zwei Klappstühlen, Nüssen als Nervennahrung und Wasser hatte er sich mit seiner Frau Elke zu Fuß auf den Weg zur Drostei gemacht.

„Ich bin dann mal weg“, „Fack ju Göthe 2“ und „Der geilste Tag“ lautete die Filmauswahl für das achte Pinneberger Open-Air-Kino. „Durch die Auswahl der Filme wollen wir verschiedene Altersgruppen ansprechen. Ich denke, das ist auch gelungen“, betonte Matthiessen.

„Weil es im Fernsehen nichts Tolles gibt“, erläuterte Bodo Melke die Motivation für den Besuch des Open-Air-Kinos vor der Drostei. Seine Frau Kathrin hatte einen anderen Grund, sich „Der geilste Tagt anzuschauen: „Ich mag den Schauspieler Matthias Schweighöfer.“

„Ich kenne das aus Hamburg. Es ist eine tolle Sache, dass es das auch in Pinneberg gibt“, sagte Julienne Peech. Ihre Freundin Anne-Kathrin Schaller war am Freitag und Sonnabend Kinogast. „Die Filmauswahl war wirklich gut“, lobte sie. Carsten Hoyn sah es pragmatisch: „Ich will einfach das gute Wetter genießen.“

„So wie diesmal muss es immer laufen“, sagte Pit Ritzmann, Vizepräsident des Round Table Pinneberg, und schränkte ein: „Leider haben wir auf das Wetter wenig Einfluss.“ Die Vereinsmitglieder kümmerten sich um den Bierwagen und produzierten Popcorn am Fließband. Bei der Frage nach der neunten Auflage im kommenden Jahr stockte Matthiessen kurz: „Wir haben eine echte Programmlücke mit dem Sommerkino gefunden und dank der Unterstützung bleibt es für uns fast kostenneutral.“ Er hoffe auch in Zukunft auf die Unterstützung der Pinneberger Unternehmen.


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