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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 13:26 Uhr

Pinneberg wieder im Jazz-Fieber

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Musik Förderverein holt Schleswig-Holstein Amateur-Festival mit 16 Bands nach Pinneberg / Kartenvorverkauf gestartet

Noch mag so mancher die letzten Klänge vom SummerJazz-Festival im Ohr haben, da steht nun der nächste musikalische Höhepunkt vor der Tür: Schon am Sonnabend, 17.    September, findet das 17.    Schleswig-Holstein Amateur-Jazz-Festival in Pinneberg statt. Mit insgesamt 16    Bands. 2013 wurde es das erste Mal in der Kreisstadt veranstaltet.

„Eigentlich sind wir noch fix und foxi vom SummerJazz-Festival, aber wir haben richtig Lust drauf“, sagte gestern ein hochmotivierter Herbert Hoffmann vom Förderverein SummerJazz. „Ein Fest, das nicht nur die Fans von Dixieland und Oldtimejazz begeistern wird“, legte SummerJazz-Chef Günter Kleinschmidt nach. Die Idee dazu, dass Städte ein solches Festival organisieren, sei vor 17 Jahren auf einem Bandgeburtstag in Neumünster entstanden, berichtete er.

Ohne Unterstützung geht es allerdings nicht: von der Buchhandlung Bücherwurm, dem Stadtmuseum, dem Citymanagement um Dirk Matthiessen, dem Kulturamt der Stadt sowie selbstverständlich dem Förderverein SummerJazz Pinneberg. Die Schirmherrschaft liegt in den Händen von Bürgermeisterin Urte Steinberg, die feststellte: „Pinneberg ist Jazz-Hochburg.“

Das Wetter dürfte den Veranstaltern diesmal keinen Strich durch die Rechnung machen – beim SummerJazz regnete es an den ersten Tagen –, denn die drei Bühnen des Festivals sind überdacht: Im Ratssitzungssaal des Rathauses, Bismarckstraße 8, im Stadtmuseum in der Dingstätte 25 und im Bücherwurm in der Dingstätte 24. Los geht es gegen 15.45 Uhr im Stadtmuseum. Anschließend geht auch auf den anderen Bühnen musikalisch die Post ab. Mit der „Stormtown Jazzcompany“ aus Husum und „The Jolly Jazz Fools“ aus Bad Bramstedt – es sind Hoffmanns Geheimtipps. Bemerkenswert: Die „Stormtown Jazzcompany“ ist seit der Festival-Gründung bei allen Konzerten dabei und wacht bis heute über die Richtlinien der Veranstaltung.

Ebenfalls treten auf: die „Blue Water Jazzband“ aus Kiel, die „Kingstreet Jazzmen“ aus Elmshorn, die „Alabama Hot Six“ aus Uetersen und die Pinneberger Lokalmatadore „Parklane Jazzband.“ Und auch eine junge Jazzband mit dem Namen „Spitz“ ist dabei. Alle Veranstaltungsorte liegen dicht beieinander und sind zu Fuß gut zu erreichen.

Die Veranstalter hoben die tolle Atmosphäre beispielsweise im Bücherwurm hervor: Hinten die Bücherreihen, vorn wird gespielt. Und Ina Duggen-Below, Leiterin des Pinneberg Museums, erinnerte daran, dass die Konzerte 2013 im Museum sehr gut besucht wurden.

Nur einmal muss Eintritt bezahlt werden. Karten gibt es ab sofort im Pinneberger Bücherwurm für zehn Euro im Vorverkauf. An der Abendkasse werden zwölf Euro verlangt. Hoffmann und Kleinschmidt gehen davon aus, dass das Festival gegen 23 Uhr beendet sein wird. „Wenn die Stimmung gut ist, kann es gern auch etwas weitergehen“, sagte Hoffmann. Damit rechnet er fest.

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erstellt am 26.Aug.2016 | 16:24 Uhr

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