zur Navigation springen

Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 18:22 Uhr

Gewerbesteuern steigen : Pinneberg im Fokus von Investoren

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

480.000 Euro mehr Gewerbesteuern 2017. Insgesamt rechnet die Stadt mit 14,9 Millionen Euro.

Pinneberg | Gute Nachrichten für Pinneberg: Für 2017 werden 480.000 Euro mehr Gewerbesteuern erwartet. Insgesamt rechnet die Stadt mit 14,9 Millionen Euro. Das schreibt Wirtschaftsförderer Stefan Krappa in seinem aktuellen Tätigkeitsbericht, den er der Politik am Donnerstag, 6. Oktober, im Ausschuss Wirtschaft und Finanzen vorstellt. Beginn im Rathaus ist um 18.30 Uhr.

Doch Krappa bleibt realistisch: „Im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden des Kreises ist das Gesamtniveau der Gewerbesteuererträge zu gering und bietet reichlich Potenzial nach oben.“ Durch die zukünftigen Gewerbegebiete Ossenpadd, Müßentwiete und Rehmenfeld sowie in der Parkstadt Eggerstedt und auf dem ehemaligen Ilo-Areal bestehe die Chance, leistungs- und umsatzstarke Unternehmen anzusiedeln, die eine entsprechende Steuerkraft auch im Gewerbesteuerbereich entfalten, schreibt Krappa in seinem Bericht. „Wenn wir baureife und gut gelegene Gewerbeflächen anbieten können, dann finden wir auch attraktive Firmen, die nach Pinneberg umsiedeln“, sagt Krappa.

Im Fokus des Wirtschaftsförderers: die Parkstadt Eggerstedt, wo am Dienstag die Internationale Schule offiziell eröffnet wurde. „Verkaufserlöse für die Stadt sind ebenfalls zu erwarten aus dem Grundstück mit Gebäude 3 und dem unbebauten 11000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstück“, sagt Krappa. Beide liegen nordöstlich der neuen Erschließungsstraße Eggerstedter Straße. Auch ein kleineres Gewerbegrundstück An der Raa soll verkauft werden. „Darüber wird derzeit verhandelt“, so Krappa. Ziel sei ein Verkauf aller Gewerbegrundstücke in der Parkstadt bis 2017. Die zur Verfügung stehenden baureifen Grundstücke ständen allerdings nach wie vor in einem großen Missverhältnis zur Nachfrage.

„Wir führen Wartelisten, auf die zurückgegriffen werden soll, wenn weitere Gewerbegrundstücke auf den Markt kommen“, sagt Krappa. Obwohl für die Gebiete Ossenpadd und Rehmenfeld noch kein rechtskräftiger Bebauungsplan existiere, stehe die Wirtschaftsförderung in engem Kontakt mit interessierten Unternehmen, so der Wirtschaftsförderer.

Und die im Bau befindliche Westumgehung käme laut Krappa eine Schlüsselrolle bei der Erschließung bestehender und neuer Gewerbegebiete im Norden und Westen der Stadt zu. Auch diese Flächen stehen sehr im Fokus von Investoren, so Krappa. Der komplette Tätigkeitsbericht steht im Internet.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 29.Sep.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen