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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 00:31 Uhr

Komödien : Open-Air-Kino lockt nach Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Vom 25. bis zum 27. August sind drei Film-Highlights kostenfrei auf dem Drosteiplatz zu sehen.

Pinneberg | Ein Kino hat Pinneberg bislang nicht, aber Cineasten kommen beim Open-Air-Kino im August wieder auf ihre Kosten. Zum achten Mal lädt das Stadtmarketing zum Freilichtkino auf dem Drosteiplatz ein. Vom 25. bis zum 27. August sind bei freiem Eintritt drei Kino-Highlights auf einer großen Leinwand zu sehen. Es laufen am Donnerstag: „Ich bin dann mal weg“, am Freitag „Fack ju Göhte 2“ und am Sonnabend „Der geilste Tag“. Allesamt sind es Komödien – made in Germany. „Wobei ‚Der geilste Tag‘ der ernstere von den drei Filmen ist“, sagte Sandra Gürtler vom Stadtmarketing gestern bei der Präsentation.

Das Programm ist neu, sonst bleibt alles beim Alten: Die Hauptfilme beginnen jeweils um 21 Uhr, vorher gibt’s Musik, der Kurzfilm startet jeweils gegen 20.50    Uhr. Die Besucher möchten bitte Stühle mitbringen. Für Getränke sowie kleine Leckereien, Gegrilltes, Popcorn und Sorbet sorgen „Cero Coffee“ und der Round-Table 27 Pinneberg, der außer den Stadtwerken und der Volksbank Pinneberg-Elmshorn zu den Hauptsponsoren der Aktion gehört, für die das Stadtmarketing einen fünfstelligen Betrag aufbringen muss. „Durch Sponsoren werden 74 Prozent der Kosten gedeckt“, sagte Stadtmanager Dirk Matthiessen.

Stadtmanager Dirk Matthiessen und seine Mitarbeiterin Sandra Gürtler laden ein.
Stadtmanager Dirk Matthiessen und seine Mitarbeiterin Sandra Gürtler laden ein. Foto: erd
 

„Wir spenden den Erlös an unser National Service Project“, sagte Round-Table-Präsident Piet Ritzmann. So wird Kinderspielzeug gesammelt, repariert und an bedürftige Kinder und soziale Einrichtungen abgegeben. „Auch wir wollen uns als Glasfaseranbieter für den Ort engagieren und haben uns Multimedia wie bei hochauflösenden Kinofilmen auf die Fahnen geschrieben“, sagte Stephan Lepszy, Verkaufsleiter bei den Stadtwerken und pinnau.com. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Im vergangenen Jahr kamen bei Nieselregen bis zu 400 Besucher, in den Vorjahren nahmen bei Sommertemperaturen bis zu 900 Filmfans das Open-Air-Kino wahr.

„Ich bin dann mal weg“ ist die  Adaption von Hape Kerkelings gleichnamigen Bestseller über seine Auszeit und Erfahrungen auf dem Jakobsweg. Für den   Entertainer Hape Kerkeling (Devid Striesow) ist der Stress bei seinen vielen Terminen im Fernsehen und auf der Bühne ein ständiger Begleiter. Als er bei einer Show zusammenbricht, verordnet ihm sein Arzt in der Diagnose eine Zwangspause von mehreren Monaten. Mit Widerwillen sucht sich Hape eine Aufgabe, die ihn mit sich selbst ins Reine bringt. Er beschließt, den Jakobsweg entlang zu wandern.
Einer der größten deutschen Kinoerfolge der vergangenen Jahre geht mit „Fack ju Göhte 2“ in die zweite Runde: Ein nach den ersten pädagogischen Erfolgen etwas amtsmüde gewordener Gesamtschullehrer Zeki Müller (Elyas M'Barek) fährt darin mit seinen  Schülern auf Klassenfahrt nach Thailand. Die Fahrt macht er allerdings nicht ganz freiwillig, sondern weil Diamanten, die aus seiner ersten Karriere als Kleinkrimineller übriggeblieben sind, durch eine Verkettung unglücklicher Umstände blöderweise den Weg nach Südostasien angetreten haben.
Regisseur und Drehbuchschreiber Florian David Fitz („Männerherzen“, „Doctor’s Diary“) könnte sich für seinen neuen Film „Der geilste Tag“ vom Roadmovie „Knocking on Heaven’s Door“ mit Til Schweiger und Jan Josef Liefers aus dem Jahr 1997 zumindest Inspiration geholt haben. Die Grundkonstellation ist auf jeden Fall die gleiche: Zwei junge, sehr unterschiedliche Männer, der nahende Tod und der Wunsch, die wenige verbliebene Zeit so gut wie möglich zu nutzen. Der Film erzählt die Geschichte von Benno (Fitz) und Andi (Matthias Schweighöfer), die zufällig im gleichen Hospiz-Zimmer landen.
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erstellt am 26.Jul.2016 | 17:30 Uhr

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