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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 21:16 Uhr

Der Wert des Sports : Ole Schröder diskutiert über Förderung und Würdigung

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

„Von Pinneberg bis Rio – Was ist unserer Gesellschaft der Sport wert“ hat der Christdemokrat sein Referat betitelt.

Pinneberg | Jacob Heidtmann vom Schwimmteam Elmshorn, der in Rio mit dabei war, und die von den Hamburgern abgeschmetterte Olympiabewerbung: Spitzensport wirft Licht und Schatten auf die Region. Die gesellschaftliche und politische Bewertung von Sport steht im Fokus, wenn der Parlamentarische Staatssekretär des Innenministeriums, Ole Schröder, sich am Freitag, 18. November, im Pinneberger Sportdialog der Diskussion stellt. „Von Pinneberg bis Rio – Was ist unserer Gesellschaft der Sport wert“ hat der Christdemokrat sein Referat betitelt.

Der Staatssekretär besuchte als höchste politische Vertretung die Olympischen und Paralympischen Spiele in Rio. Von seinen Erlebnissen will er berichten. Aber auch die Reform der Spitzensportförderung sowie den Kampf gegen Doping thematisieren. Im Gespräch mit ihm wird anschließend Uwe Hönke, Geschäftsführer des VfL Pinneberg, den Bogen von der bundesweiten Sportförderung auf Landes-, Kreis- und Stadtebene herunterbrechen: „Für Spitzensport bedarf es einer breiten Basis“, erklärt er.

Der Pinneberger Sportdialog ist als offene Veranstaltung konzipiert, mitdiskutieren des Publikums ist ausdrücklich erwünscht. Die Reihe, die an wechselnden Orten stattfindet, folgt keinen festen Terminen. „Wenn sich ein Thema auftut, geht’s los“, erläutert Hönke. Ideengeber und Veranstalter ist der VfL Pinneberg in Kooperation mit dem SC Pinneberg, dem SuS Waltenau und unterstützt von unserer Zeitung. Der aktuelle Dialog, der vierte der Reihe, lädt wie die Premiere vor gut zwei Jahren in die Räume der Sparkasse Südholstein in der Rathauspassage ein.

Sanierungsbedürftige Sportstätten in den Kommunen

Spitzensport in Rio, veraltete und sanierungsbedürftige Sportstätten in den Kommunen: Werden Breiten- und Spitzensport in Deutschland ausreichend gefördert? Werden die gesellschaftlichen Leistungen des Sports genug gewürdigt und unterstützt? Barbara Ostmeier (CDU), sportpolitische Sprecherin im Landtag, spricht dem Sport eine Schlüsselrolle zu. „Es braucht die Anerkennung des Sports als gesellschaftliche Aufgabe“, betont sie. Und präzisiert für die parlamentarische Arbeit: „Egal, welche politischen Schrauben wir drehen, an jeder Stelle treffen wir den Sport.“ Ob Schule im Ganztag, Integration, Gesundheit oder Bildung: Sport spiele in alle Bereiche hinein. Er leiste einen Teil der Daseinsvorsorge, so die Landespolitikerin, die ressortübergreifendes Arbeiten fordert.

Auch Kreis-Sportausschuss-Vorsitzende Kerstin Seyfert (CDU) schreibt dem Breitensport eine wichtige Rolle zu. Mit dem Kreissportverband und den freiwilligen Leistungen um die Sportförderrichtlinie, 360.000 Euro stellten die Mitglieder für Investitionen und Sanierungen in den Haushalt 2017 ein, sei die Region gut aufgestellt. Seifert hat ihr Kommen zum Dialog angekündigt, Ostmeier musste wegen einer Plenarsitzung absagen.

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erstellt am 15.Nov.2016 | 12:00 Uhr

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