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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 11:21 Uhr

Gelbe Säcke : Nun entsorgt doch die GAB

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Wedeler Firma Bötel ist raus. Die Bürgermeister sind zufrieden.

Kreis Pinneberg | Es war ein kollektiver Aufschrei von etlichen Bürgermeistern der Kommunen des Kreises Pinneberg. Der Grund für den Unmut: Die Entsorgung der Gelben Säcke sollte künftig der Wedeler Entsorger Elbe Containerdienst übernehmen. Die Bürgermeister sahen eine Verbindung zum Wedeler Unternehmen Bötel. Und dem trauten sie die Entsorgung nicht zu. Doch nun die Wende. Der Elbe Containerdienst ist raus.

Vor allem die Entsorgung von Altglas hatte den Bürgermeistern nicht gepasst. Das hatte Wedels Bürgermeister Niels Schmidt Landrat Oliver Stolz deutlich gemacht: „Die Erfahrungen mit der Altglassammlung und der schon früher auch oft unzureichenden Altpapiersammlung durch die Firma Bötel im Stadtgebiet zeigen, dass die Firma aus meiner Sicht für die logistisch sehr viel umfangreichere Sammlung von Leichtverpackungen nicht geeignet ist.“

Auch andere Bürgermeister wie Elmshorns Volker Hatje und Torneschs Roland Krügel hatten sich kritisch geäußert. Zu ihrer Freude erhielt nun wieder die GAB-Tochter USN den Auftrag. „Ich kann bestätigen, dass der Kreis Pinneberg am Freitag von der GAB informiert wurde, dass das Duale System RKD (Recycling Kontor Dual) die Leistung der haushaltsnahen Sammlung von Leichtverpackungen (LVP) in Gelben Säcken und Gelben Tonnen für die Jahre 2017 bis 2019 an die USN vergeben hat“, sagte Kreissprecher Oliver Carstens. Die Gründe für den Sinneswandel kenne er nicht. Bei Bötel war am Freitag niemand zu erreichen.

„Ich nehme das positiv zur Kenntnis. Ich gehe davon aus, dass die USN wie bisher die ordnungsgemäße Einsammlung der Abfälle gewährleistet und zuverlässige Dienstleistungen im Kreisgebiet abliefert“, sagte GAB-Geschäftsführer Jens Ohde.

Auch die Bürgermeister sind zufrieden mit der neuen Situation: „Ich finde es ganz hervorragend, dass das geklappt hat“, so Roland Krügel. Ähnlich äußerte sich Volker Hatje: „Ich bin ich mit der Auftragsvergabe sehr zufrieden, insbesondere, dass der gemeinsame Appell der Bürgermeister berücksichtigt wurde.“

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erstellt am 24.Okt.2016 | 16:00 Uhr

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