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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 03:02 Uhr

Individuell, exklusiv, handgemacht : Nikolausmarkt in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Traditionsveranstaltung zum 35. Mal in der Drostei. 47 Aussteller und 25 Ehrenamtliche waren im Einsatz.

Pinneberg | Der Motor der Schleifmaschine von Wolfgang Jansen surrte im Eingangsbereich der Drostei. Immer wieder blieben Besucher stehen, um sich anzusehen, wie er die Edelhölzer für die individuellen Schreibgeräte polierte, die er beim 35. Nikolausmarkt in der Drostei anbot. „Es ist immer schön, wenn das Handwerk vor Ort gezeigt wird und die Aussteller nicht nur passiv hinter ihren Tischen stehen“, sagte Organisator Karl-Heinz Fabian, der die 47 Aussteller und Künstler ausgewählt hatte.

„Die Besucher, die zu uns kommen, wollen ausgefallene und seltene Sachen sehen“, erläuterte Fabian. Mehr als 100 Hobbyhandwerker hatten sich für den Nikolausmarkt am vergangenen Wochenende beworben. „Wir wollen keine Profis, sondern Menschen, die das, was sie anbieten, mit ihrer Hände Arbeit hergestellt haben“, erläuterte der Organisator. Auf drei Etagen konnten die Besucher somit durch individuellen Schmuck, Strickarbeiten, Postkarten und vieles mehr stöbern.

„Wir wollen dem Kunsthandwerk eine Plattform bieten, wo sie ihr Talent zeigen können“, sagte Fabian. Das sei auch eine Aufgabe des Kulturknotenpunkts. Daher seien die Standgebühren im Vergleich zu vielen anderen Märkten gering. „Wir müssen keine Gewinne machen, freuen uns aber, wenn Geld für die Stiftung überbleibt“, sagte er. Die Standmieten kommen der Stiftung Landdrostei zu Gute, während die Eintrittsgelder – pro Person mussten zwei Euro gezahlt werden – an den Förderverein Landdrostei fließen. „Natürlich kommt das Geld des Fördervereins ausschließlich der Drostei zugute. Das ist ja unsere Aufgabe“, sagte dessen Vorsitzende Sibylle Hallberg. Etwa 25 Ehrenamtliche aus dem Verein kümmerten sich um Kasse und boten Andenken an das historische Gebäude an und informierten über das Programm zum 250-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr.

Für Fabian ist nach dem Nikolausmarkt vor dem Nikolausmarkt. „Im ersten Quartal sammeln und sichten wir die Bewerbungen“, erläuterte er. Bereits im April würden die Zu- und Absagen erteilt. „Ich versuche immer neue, etablierte und interessante Stände zu bekommen, um eine gute Mischung zu haben“, sagte er und ergänzte lachend: „Es ist zwar etwas Arbeit, aber ich habe ja ein Jahr Zeit dafür.“ Bewerbungen mit kurzer Beschreibung des Angebots, Fotos von diesem sowie Kontaktdaten an die E-Mail nikolausmarkt@drostei.de reichen dabei für den Erstkontakt.

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erstellt am 28.Nov.2016 | 12:15 Uhr

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