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Pinneberger Tageblatt

04. Dezember 2016 | 03:01 Uhr

Richtfest : Neues Leben in Pinnebergs Mitte

vom

Auf dem Gelände des ehemaligen Kreishauses in Pinneberg entstehen derzeit Wohnungen. Am Montag wurde Richtfest gefeiert.

Fünf neue Häuser, 118 barrierefreie Wohneinheiten und ein Gemeinschaftsraum  – auf dem etwa 7697 Quadratmeter großen Kreishaus-Areal in Pinneberg entsteht ein neuer Lebensmittelpunkt mitten in Pinneberg. Am Montag war Richtfest, an dem auch die Lokalpolitiker und Mieter teilnahmen.  Der Rendsburger Bauherr und Investor Michael Demandt hat in das Projekt etwa 23 Millionen Euro investiert.  Sein Dank ging an die Neue GeWoGe. Sie hatte während des Baus Parkplätze zur Verfügung gestellt, die am  Von-Ahlefeldt-Stieg 32 Wohnungen errichten ließ und an der Lindenstraße 50 bauen wird. „Die Resonanz ist groß. 107 von 118 Wohnungen sind vermietet“, sagte  er. Mit Pinneberg habe er gute Erfahrungen gemacht. Wohnungen an der Feldstraße und an der Rockvillestraße sowie an der Kreuzkirche gehen ebenfalls auf sein Konto.

Hintergrund: Das alte Kreishaus stand  seit Oktober 2011 leer. Damals war die Kreisverwaltung an ihren neuen Standort in Elmshorn gezogen. 2014 begann der Abbruch und der Neubau.

Auf dem Grundstück Am Drosteipark/Moltkestraße/ Lindenstraße entsteht ein Mix aus Wohnungen mit Größen von etwa  40 bis etwa  100 Quadratmeter  Wohnfläche mit entsprechend unterschiedlichen Zielgruppen –  zumal 48 Wohnungen sozial gefördert sind, so dass der Quadratmeterpreis zwischen etwa 5,50 und 10,50Euro liegt.    „Es geht von 25 Jahren bis 70, 80 Jahre und durch alle Schichten“,  beschreibt  Demandt die künftige Mieterklientel. „Eltern ziehen wegen ihrer Kinder hierhin und Kinder wegen ihrer Eltern“, so der Investor. 107 von 118 Wohnungen seien bereits vermietet. Anfang September sollen die ersten Mieter einziehen und dann weitere sukzessive.  „Pinneberg ist im Wandel. Hier, wo einst die Verwaltungsachse lag, eine gedachte Linie, an der sich Kreisverwaltung, Zollamt, das Rathaus und dergleichen aufreihten, wird demnächst der Lebensmittelpunkt etlicher Menschen sein “, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos). Was hier entstehe, sei ein Ort für das wirkliche, wahre Leben. „Das Gebäude wirkt heute noch freundlicher und wohnlicher, als ich es mir vorgestellt habe.“

Ganz wichtig: Die Betreuung der  Mieter in den Altenwohnungen übernehmen im Bedarfsfall die „Ambulanten Pflegerischen Dienste“ der Diakonischen Kranken- und Altenpflege in den Kirchenkreisen Pinneberg und Rantzau. Selbstverständlich sind die Wohnungen barrierefrei und es gibt in jedem Haus einen Fahrstuhl. Genau das hat etwa Gisela Timmer (Foto, 74) dazu bewegt,  in eine der 118 Wohnungen zu ziehen. „Ich wohne zurzeit noch im dritten Stock und es gibt keinen Fahrstuhl“, beschreibt sie ihre Motivation für ihren baldigen Umzug. „Man wird ja nicht jünger.“

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erstellt am 19.Jul.2016 | 14:00 Uhr

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