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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 07:58 Uhr

Umweltschutz i n Pinneberg : Neuer Lehrpfad vom Baumschulmuseum zur Streuobstwiese

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mit einfachen Grafiken und in einfacher Sprache wird für Kinder und Erwachsene die Bedeutung der Bienen für die Natur erläutert.

Pinneberg | „Eine Bestäubung ist ohne Bienen unvorstellbar“, betonte Christa Kluxen von den Holsteiner Imkern bei der Eröffnung des Bienenlehrpfads „Bienenfließ und Obstertrag“ am Deutschen Baumschulmuseum in der Halstenbeker Straße. Mit einfachen Grafiken und in einfacher Sprache wird für Kinder und Erwachsene die Bedeutung der Bienen für die Natur erläutert. Der Lehrpfad führt vom Museum zu einer als Ausgleichsfläche von der Stadt Pinneberg angelegten Streuobstwiese.

„Möglich wurde dieser Pfad durch die großzügige Unterstützung der AOK Nordwest“, sagte Museumsleiterin Heike Meyer-Schoppa und ergänzte: „Er ist auch Bestandteil des besonderen Umweltbildungsangebots für Kinder und Jugendliche, das sowohl vom Landesverband Schleswig-Holstein im Bund Deutscher Baumschulen als auch von der Gesundheitskasse AOK unterstützt wird.“ Denn Obst sei wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. „Der Erhalt einer grünen Umwelt ist ganz wesentlich für das menschliche Wohlbefinden“, sagte AOK Niederlassungsleiter Michael Ramm, der zusammen mit Meyer-Schoppa, Kluxen und AOK Firmenkundenberater Holger Wegner den neuen Lehrpfad einweihte. Jeweils am letzten Sonntag im Monat werden vom 29. Mai bis zum 30. Oktober von 15 bis 16 Uhr Exkursionen zur Streuobstwiese angeboten. Joachim Malecki vom Verein Holsteiner Imker liefert Informationen rund um Bienen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Spenden wird gebeten. Start ist jeweils am Deutschen Baumschulmuseum, Halstenbeker Straße 29.

Unterdessen wurde die Sonderausstellung „Obstgehölze“ eröffnet. „Uns allen wurde schon als Kind nahegebracht, dass wir für die Umwelt und füreinander sorgen, dass wir die von der Natur so großzügig geschenkten Früchte achten und teilen sollen“, sagte Bürgermeisterin Urte Steinberg. Etwa 150 Besucher waren in das Deutsche Baumschulmuseum in der Halstenbeker Straße gekommen. „Obstbäume sind nicht nur ein Sinnbild der Nachhaltigkeit, sie sorgen auch ganz praktisch für uns, für unser Klima, ganz besonders in Zusammenarbeit mit den Bienen“, sagte Steinberg. Diese Bäume sollen bis Oktober im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen.

Früh übt sich: Kira (11, v. l.), Tilda (10) und Janne (10) kümmerten sich bei der Eröffnung der Sonderausstellung mit vollem Engagement um den Hofladen.
Früh übt sich: Kira (11, v. l.), Tilda (10) und Janne (10) kümmerten sich bei der Eröffnung der Sonderausstellung mit vollem Engagement um den Hofladen. Foto: Fröhlig
 

Die Malgruppe des Kulturvereins Haseldorfer Marsch zeigt seine Ausstellung „Obst-Bild-Poesie“, die Begegnungsstätte Georg-Hansen-Haus Elmshorn beteiligt sich mit dem Fotoprojekt „So wie ich es sehe“ und die Künstlerin Gisela Meyer-Hahn präsentierte eine Lichtinstallation. „Wir freuen uns sehr, dass uns auch für diese Ausstellung wieder zahlreiche Fachleute, Künstler und Naturfreunde mit Rat und Tat zur Seite standen“, sagte Mayer. Der Pomologenverein hat einen Baum in der Ausstellung gestaltet, um an alte Obstarten zu erinnern, für deren Erhalt sich die Vereinsmitglieder einsetzen. Zudem können sich die Besucher anhand der Rekonstruktion einer im Zuge der Doktorarbeit von Susanne Kiewisch entstandenen Ausstellung lateinischer Lehrbücher über das Thema „Obstanbau im Mittelalter“ informieren.

Parallel zur Ausstellung öffnete auch der Museumsladen. „Mit den Einnahmen wollen wir das Museum unterstützen und freuen uns natürlich, dass wir mit Spenden unterstützt werden“, sagte Meyer-Schoppa.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums, Halstenbeker Straße 29, geöffnet. Dienstags von 16 bis 19 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung. www.baumschulmuseum.de
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