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Pinneberger Tageblatt

06. Dezember 2016 | 15:16 Uhr

Neue Lüftung für die Halle

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gemeindevertretung Einstimmig wird für die Anlage gestimmt / Ortsentwicklungsplan verabschiedet

Die Lüftungsanlage der Distelkamp-Halle Appen wird für etwa 117  000 Euro erneut. Dies hat die Gemeindevertretung am Dienstagabend in ihrer Sitzung einstimmig beschlossen. Die alte Anlage war im Juni aufgrund von schwerwiegenden Mängeln stillgelegt worden. „Es ist notwendig, die Maßnahme so schnell wie möglich durchzuführen“, sagte Hans-Peter Lütje (CDU) während der Diskussion und drückte damit aus, was wohl die meisten der Gemeindevertreter dachten. Denn: So lange die Anlage nicht ausgetauscht wird, ist es auch nicht möglich, zu heizen. Ein Problem für den Sportbetrieb im Winter.

So wurde die Frage, ob die Maßnahme für Fördermittel in Frage komme, von Amtsdirektor Rainer Jürgensen gleich verneint. „Es soll nach dem Beschluss gleich los gehen, damit der Sportbetrieb im Winter weiterlaufen kann“, begründete er. Anträge auf Förderung würden die Bauarbeiten wahrscheinlich bremsen.

„Wir haben festgestellt, dass ein Hausmeister von heute nicht in der Lage ist, so eine Anlage zu warten. Es wird Zeit, darüber nachzudenken, einmal im Jahr, eine Begehung zu machen“, sagte Heidrun Osterhoff (FDP). Michael Seus (CDU) betonte, dass es wichtig sei, dass eine Wartung auch ohne Ingenieurs-Studium möglich sei. „Erschreckend ist, dass die Wartungsfirma, die eingesetzt war, gravierende Mängel nicht gefunden hat“, so Lütje. Bärbel Pein (FDP) regte darüber hinaus an, dass im Zuge der Arbeiten auch die Fluchttüren im Geräteraum isoliert werden sollten. Dieses Thema wird in der nächsten Sitzung des Bauausschusses besprochen.

Die Erstellung eines Ortsentwicklungskonzept (unsere Zeitung berichtete) wurde mit Enthaltung der FDP-Fraktion ebenfalls beschlossen. „Das Ortsentwicklungskonzept ist notwendig, um die vielen Vorhaben zu kanalisieren und zu synchronisieren“, begründete Seus den Antrag seiner Fraktion.

Während Walter Lorenzen (SPD) den Antrag begrüßte, da er eine Planungsgrundlage für die Gemeinde darstelle, erklärte Jutta Kaufmann, Fraktionsvorsitzende der FDP, dass sich ihre Fraktion enthalten werde. „Ich bin ja inzwischen schon eine Art Dinosaurier in der Lokalpolitik und wenn ich nur fünf Jahre zurück denke, dann war das Meiste nicht vorhersehbar, sondern handelt es sich um gesellschaftliche Veränderungen“, begründete sie die Einstellung.

Zudem sei die Gemeinde in großen Teilen fremdbestimmt. „Das sieht man am Beispiel, dass wir zum einen eine Landesstraße und eine Kreisstraße durch die Gemeinde haben“, so Kaufmann. Da die anderen Fraktionen für die Vorlage stimmten, wurde der Beschluss angenommen. Jede Fraktion darf nun einen Vertreter für die Arbeitsgruppe, die sich um das Konzept kümmert, benennen.

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erstellt am 06.Okt.2016 | 16:52 Uhr

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