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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 09:35 Uhr

Mehr Überwachung am Bahnhof

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Videoanlage Kameras sollen auf die Mühlenstraße gerichtet werden

Es hat etwas gedauert, aber jetzt sind sich alle Fraktionen einig: Die Video-überwachungsanlage am Bahnhof soll erweitert werden. In Zukunft, so der Wille der Politiker, sind Kameras nicht mehr nur auf den Bahnhofstunnel und den Holstenplatz, sondern auch auf die Mühlenstraße gerichtet.

Die Begründung: Die Videoanlage am Bahnhof hat sich bewährt. Laut Elmshorns Polizeichef Thorsten Buchwitz sind vor allem Fahrraddiebstähle zurückgegangen. 2015 wurden am Holstenplatz gerade einmal 30 Räder gestohlen. Gleichzeitig hatten sich die Taten in die Mühlenstraße verlagert, wo im selben Zeitraum 100 Fahrräder entwendet worden waren.Rund um den Bahnhof werden weiter die meisten Straftaten verübt.

Besonders in der SPD-Fraktion wurde der Vorschlag der Verwaltung, zwei zusätzliche Kameras in Richtung Mühlenstraße anzubringen, allerdings kontrovers diskutiert. „Unsere ursprüngliche Idee war die Beseitigung von Angsträumen“, sagte Ulrich Lenk (SPD). In Hinblick auf gewalttätige Übergriffe sei eine präventive Wirkung der Videokameras aber nicht nachgewiesen. Sie dienten vor allem dem Schutz vor Eigentumsdelikten. Immo Neufeldt (CDU) hielt dagegen, die Videoüberwachung habe sehr wohl das Sicherheitsempfinden rund um den Bahnhof verbessert. Gerade in Zeiten von „Law-and-Order-Parolen“ sei es wichtig zu zeigen, dass sich die Stadt kümmere.

Die SPD-Fraktion stimmte der Ausweitung der Überwachung schließlich zu – allerdings setzen die Politiker vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Polizei.

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erstellt am 08.Jul.2016 | 16:00 Uhr

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