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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 21:40 Uhr

Komödie um „Oma Lörchen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Premiere Theaterverein Rellingen präsentiert ab 27. September neue Komödie / Tauchlehrer entfacht das Karussell der Liebe

Schlagermusik in Endlosschleife, Party ohne Ende und zelebrierter Sauf-Tourismus: Kaum ein Urlaubsort ist mit solchen Klischees behaftet wie Mallorca. Der Theaterverein Rellingen hat sich die Insel nun als Spielort fürs neue Stück auserkoren. Die plattdeutsche Komödie „Mallorca let gröten“ von Dagmar Vostein kommt bereits am Dienstag, 27. September, auf die Bühne. „Es handelt sich um ein witziges Stück für Jung und Alt“, so Theater-Sprecherin Iris Kleie. Das Ensemble habe bereits lange mit der Komödie geliebäugelt. Der Verein hatte bislang jedoch Schwierigkeiten, es zu besetzten. Die Regie übernahm Hannelore Koebe (kleines Foto).

Sechs weibliche und zwei männliche Protagonisten spielen mit. Die Rellinger treffen sich seit Juni zwei Mal die Woche, um das turbulente Stück rund um Oma Lörchen aufzuführen.

Zum Inhalt: Oma Lörchen (Uschi Kretschmann) bucht zum 65. Geburtstag für sich und ihre Familie einen Kurzurlaub auf Mallorca. Die Party soll im Hotel ihrer besten Freundin Charlotte (Anke Jacobs) über die Bühne gehen. Eingeladen sind lediglich Damen. Oma hat nach elf Jahren ihren James in den USA verlassen, träumt aber immer noch von schönen Zeiten. Die Töchter Lydia (Petra Lingens) und Tanja (Angela Kunstmann) haben an ihre Ex-Männer keineswegs freundliche Erinnerungen. Die unbeschwerte Geburtstagsfeier scheint in weite Ferne zu rücken. Zwei das Frauen-Sextett aufmischende Herren sorgen zudem für Unruhe: der attraktive Tauchlehrer Stevie (Sönke P. Hansen) und Hartmut Knickebein (John Wessel). Nicht nur die jungen Damen, sondern vor allem Lörchen entflammt für den knackigen Tauchlehrer. Knickebein entfacht schließlich mit seinem Goethe-Tick nicht nur das Karussell der Liebe, sondern auch -der Missverständnisse. Heimliche Verabredungen, Ohrfeigen und Küsse sorgen für Trubel. „Generationenkonflikte, Partnerprobleme und das Älterwerden präsentiert die Komödie auf locker-lustige und unterhaltsame Art und Weise“, erläutert Kleie. Das Stück sei eine Chance, der plattdeutschen Sprache näher zu kommen.


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