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Pinneberger Tageblatt

24. Februar 2017 | 02:16 Uhr

Kauf des Einsatzwagens rückt näher

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehr Rellinger Bauausschuss sagt Ja zur Anschaffung eines 440 000 Euro teuren HLF 20 / Rat noch gefordert / Einsatzbereit: Ende 2017

Aufatmen bei den Feuerwehrkameraden von Rellingen: Gemeindewehrführer Jürgen Timm und sein Team der Baumschulengemeinde können nach der Kaufempfehlung des Bauausschusses eines sogenannten HLF    20 – eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs – an den Finanzausschuss sowie die Gemeindevertretung in die vorläufige Planung gehen. Damit könnte, falls die nötigen Abstimmungen positiv ausfallen, eine 30-jährige Einsatzära des alten HLF  16 ein Ende haben.

Zur Erinnerung: Bereits 2015 gingen die Beratungen über die Neuanschaffung in die erste heiße Beratungsphase. Als Verpflichtungsermächtigung wurde der Kauf des 444  000 Euro teuren vielseitig einsetzbaren Rettungsfahrzeugs auf ein späteres Haushaltsjahr verschoben. Timm rechnet nun fest damit, dass voraussichtlich Ende 2017 der HLF  20 zum neuen Schmuckstück des Fuhrparks mit zehn Fahrzeugen avancieren kann.

Mit Bedacht wollen Timm und seine Kameraden nun darangehen, zu erarbeiten, mit welchen Details der HLF  20 ausgerüstet werden soll. Es muss nicht gleich alles neu sein: „Mehrere funktionstüchtige Elemente werden wir vom alten HLF  16 übernehmen“, sagte gestern Wehrführer Timm im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der erste Hauptbrandmeister ist überzeugt: Der HLF  20 ist unverzichtbar. Zu komliziert und vielseitig haben sich die Einsätze in den vergangenen Jahren entwickelt. Da darf ein etwa 290 PS starker Einsatzwagen mit zahlreichen Raffinessen nicht fehlen.

Dazu gehört beispielsweise ein Wassertank mit Feuerlöschkreiselpumpe – je nach Wahl – bis zu 2000 Liter. Das betrifft auch einen Schaumtank – je nach Wahl – mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern. Eine maschinelle Zugeinrichtung (Winde) dürfte Standard sein. Je nach Votum der Kameraden könnte das neue, mehr als 14 Tonnen schwere Fahrzeug mit Verkehrshaspel, Pressluftatmer im Mannschaftsraum, ein LED-Lichtmast, Rettungsplattform, Rettungsbrett, Hebekissen, Luftheber, wichtige Stabilisierungssysteme sowie Drucklüfter, Kettensäge, Rettungssäge, Trennschleifer und Gasmessgerät ausgestattet werden.

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erstellt am 23.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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