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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 16:29 Uhr

Jugendliche aus Fahrstuhl gerettet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehr befreit Gruppe am S-Bahnhof Halstenbek

Der Ausflug einer 25-köpfigen Gruppe aus Jugendlichen des aktuellen Halstenbeker Ferienprogramms wurde gestern um 10.31 Uhr jäh unterbrochen. Laut Torsten Seck (Foto), Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Halstenbek, hatten zehn Kinder im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren statt der Treppen den Fahrstuhl am S-Bahnhof Halstenbek genutzt. Auf der Hälfte der Strecke blieb der Aufzug stecken.

Mit 15 Einsatzkräften rückten die Retter auf drei Fahrzeugen aus, um die Kinder, die auf dem Weg zur Wasserski-Arena in Pinneberg waren, zu befreien. Dazu, so Seck, könne die Feuerwehr auf einen Rettungsschlüssel für den Aufzug zurückgreifen, der in einem verplombten Schlüsselkasten auf dem Einsatzfahrzeug stets mitgeführt wird. „Innerhalb weniger Minuten konnte der Fahrstuhl am Bahnhof-Schaltschrank wieder aktiviert und heruntergefahren werden,“ schildert Seck die Situation vor Ort.

Es habe eine gewisse Aufregung in der Gruppe geherrscht, so der Zugführer weiter. Manche hätten unter Platzangst gelitten, die ein oder andere Träne sei geflossen. „Doch nach eingehender Beurteilung des Zustands jedes Einzelnen durch die Einsatzkräfte musste der Rettungsdienst nicht angefordert werden“, sagte Seck.

Halstenbeks Ortsjugendpflegerin Daniela Spitzar hat nach eigenen Angaben gleich Kontakt zu Freimut Falk, Chef des Jugendzentrums JubA  23 und Organisator des Ferienprogramms, aufgenommen. „Er hat mir bestätigt, dass alle Teilnehmer wohlauf sind und der Ausflug nach Pinneberg fortgesetzt werden konnte.“

Für die Feuerwehr Halstenbek war der Einsatz um 11.15    Uhr beendet, nachdem der Aufzug – zugelassen für 14                  Personen – wieder betriebsbereit gemacht worden war. Routinemäßig wurde die Leitstelle der Deutschen Bahn über den Einsatz informiert. Die vertraut der Feuerwehr: Eine Kontrolle der Technik müsse nicht mehr vorgenommen werden, bestätigte DB-Sprecherin Sabine Brunkhorst.

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erstellt am 25.Aug.2016 | 16:00 Uhr

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