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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 08:51 Uhr

Info-Abend in Schenefeld : Integration durch Beschäftigung

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Es geht darum die Potenziale von Flüchtlingen zu nutzen.

Schenefeld | Die Stadt Schenefeld will die beruflichen Potenziale geflüchteter Menschen mehr nutzen. Deshalb informiert die Verwaltung am Montag, 29. August, darüber, wie die rechtlichen Bestimmungen sind, wenn ein Arbeitgeber oder auch eine Privatperson einem Flüchtling einen Job anbieten will.

Los geht’s um 17 Uhr im Ratssaal der Stadt, Holstenplatz 3 - 5. Eingeladen sind Arbeitgeber ebenso wie Ehrenamtliche und alle anderen Interessierten. Folgende Fragen werden in der zweistündigen Veranstaltung im Mittelpunkt stehen: Welche gesetzlichen Regelungen gelten für Asylbegehrende, anerkannte oder geduldete Flüchtlinge und worin liegen überhaupt die Unterschiede?

Licht ins Dunkel bringen Jürgen Knauff, Leiter Arbeitgeberservice für den Kreis Pinneberg (Agentur für Arbeit Elmshorn), und Birgit Wacker, Willkommenslotsin der Handwerkskammer Lübeck. Beide sind zuständig für den Kreis Pinneberg, können aus der Praxis viel Wissenswertes berichten sowie wertvolle Tipps und Informationen geben. Nach zwei Vorträgen mit einer kurzen Einführung in das Thema werde es die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen.

Unter anderem wollen sie aufzeigen, warum es sich für Betriebe lohnt, geflüchtete Menschen zu beschäftigen und deren Potenziale, berufliche und soziale Kompetenzen, zu nutzen. Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) will mit dem Termin auch den Kontakt zur Arbeitsagentur intensivieren. Die gesetzlichen Regelungen seien teilweise sehr kompliziert und schwer zu durchdringen. Wer hat welchen Status und warum? Zudem gebe es immer wieder gesetzliche Neuerungen.

Seit dem Sommer 2015 sind viele Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, nach Deutschland und unter anderem nach Schenefeld gekommen. Laut Axel Hedergott, verantwortlich für Schule, Sport, Kultur, Soziales, Jugend und Chef des Ordnungsamtes, leben aktuell 300 Asylbewerber in der Stadt – ein großes Potenzial. Die größte Flüchtlingsunterkunft im Kreis Pinneberg steht in Schenefeld und ist fast fertig. 264 Plätze soll es geben.

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erstellt am 09.Aug.2016 | 13:00 Uhr

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