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Pinneberger Tageblatt

10. Dezember 2016 | 17:40 Uhr

Autos bleiben draußen : Innenstadt in Pinneberg wird zur Flaniermeile

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Verkehr: Die Innenstadt wird 2017 zur Flaniermeile. Der Wochenmarkt zieht um. Kritik von den Grünen.

Pinneberg | Es ist eine der einschneidensten Maßnahmen der vergangenen Jahre für Pinneberg: Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP hat der Ausschuss für Stadtentwicklung am Dienstagabend dem Umbau der Bismarckstraße zwischen der Einmündung Friedrich-Ebert-Straße und der Straße Am Rathaus zugestimmt. Die Bürgernahen und zwei Mitglieder der Fraktion Grüne und Unabhängige stimmten dagegen. Ein Politiker der Grünen enthielt sich.

Die beiden wichtigsten Veränderungen: Die Innenstadt wird 2017 verkehrsberuhigt, und der Sonnabendwochenmarkt – derzeit noch an der Elmshorner Straße – wird künftig auf dem Drosteiplatz in der City stattfinden. Mit der Wirtschaftsgemeinschaft und den Marktbeschickern sei geredet worden, versicherte Bauamtschef Klaus Stieghorst den Ausschussmitgliedern. Bei den Marktbeschickern gebe es „unterschiedliche Meinungen“.

Tatsache ist: Wenn Stadtfeste anstehen, kann es für die Marktleute eng werden. „Der Markt schrumpft. Neue Marktbeschicker werden nicht mehr genommen“, sagte Manfred Stache (Grüne und Unabhängige). Der kleine Markt sei für Pinneberg fatal. Aber wollen die Bürger überhaupt eine verkehrsberuhigte oder gar autofreie City? Eine Umfrage auf der Website des Tageblattes zeigt: Die Mehrheit der Teilnehmer ist gegen eine autofreie Innenstadt.

Michael Stedma aus Pinneberg ist für eine verkehrsberuhigte Bismarckstraße. Er selber fährt Auto und Fahrrad und sagt: „Der eingestellte Verkehr macht die Straße sicherer für die Passanten, da die Autos auch oft schneller fuhren als erlaubt.“

Michael Stedma aus Pinneberg ist für eine verkehrsberuhigte Bismarckstraße. Er selber fährt Auto und Fahrrad und sagt: „Der eingestellte Verkehr macht die Straße sicherer für die Passanten, da die Autos auch oft schneller fuhren als erlaubt.“

Katrin Dietrich aus Appen würde es als Fußgängerin sehr begrüßen, wenn die Bismarckstraße für Autos unzugänglich wird: „Dann wird es ruhiger und sicherer für alle Fußgänger, die täglich in Pinneberg unterwegs sind.“

Katrin Dietrich aus Appen würde es als Fußgängerin sehr begrüßen, wenn die Bismarckstraße für Autos unzugänglich wird: „Dann wird es ruhiger und sicherer für alle Fußgänger, die täglich in Pinneberg unterwegs sind.“

Norbert Peters aus Pinneberg ist für eine verkehrsberuhigte Bismarkstraße: „Dann ist mehr Platz für die vielen Passanten mit Kinder- oder Gehwagen“. Allgemein würde  er die ruhige Situation in der Einkaufsstraße sehr begrüßen.

Norbert Peters aus Pinneberg ist für eine verkehrsberuhigte Bismarkstraße: „Dann ist mehr Platz für die vielen Passanten mit Kinder- oder Gehwagen“. Allgemein würde  er die ruhige Situation in der Einkaufsstraße sehr begrüßen.

Antja Schirmer aus Pinneberg sieht keinen Grund zur Veränderung: „Die Passanten brauchen die Kurzzeitparkplätze und das dafür vorgesehene Geld für die Veränderung sollte lieber in Bildung statt in die Bismarckstraße investiert werden.“

Antja Schirmer aus Pinneberg sieht keinen Grund zur Veränderung: „Die Passanten brauchen die Kurzzeitparkplätze und das dafür vorgesehene Geld für die Veränderung sollte lieber in Bildung statt in die Bismarckstraße investiert werden.“

 
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erstellt am 06.Okt.2016 | 12:15 Uhr

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