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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2016 | 01:14 Uhr

In diesem Bett gibt’s keine Ruh’

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Komödien-Tohuwabohu Mit „Jümmer wedder nachts Klock veer“ feiern die Pinneberger Bühnen am 11. Oktober Premiere

„Endlich mal nicht der übliche Bauernschwank, sondern eine Komödie mit fast schon französischem Esprit“, so das häufig gehörte Lob für „Immer wieder nachts um Vier“, das Stück, dem die Pinneberger Bühnen in diesen Tagen den letzten Schliff vor der Premiere am Dienstag, 11. Oktober, geben. Vielleicht liegt das am rheinischen Geburtsort der beiden Autoren Rolf Sperling und Stefan Bermüller. Die beiden Kölner Jungs sind seit 20 Jahren ein Erfolgsduo in der Boulevardtheater-Szene der Rheinmetropole und schreiben auch ihre Stücke oft gemeinsam.

Dem Pinneberger Publikum wird das Stück auf Platt serviert als „Jümmer wedder nachts Klock veer“. Die Übersetzung stammt von Jan Harrjes, einem Könner, der auch schon andere Theaterstücke der Kölner ins Niederdeutsche übertragen hat.

Das pointenreiche Beziehungs-Tohuwabohu beginnt schlag vier Uhr früh. Der laute Streit der Nachbarn Frank (Nils Gerhardt) und Susanne (Betje Wagner) reißt Thomas (Maximilian Nadler) aus dem Schlaf. Und das fast jede Nacht. Normalerweise sucht anschließend Frank Asyl bei Thomas, diesmal aber kommt Susanne hinterher. Da müssen eben beide voreinander versteckt werden.

Inzwischen ist es Zeit, dass Thomas zur Arbeit muss. Danach kommt erst richtig Leben in die Bude. Seine Mutter Lieselotte (Christine Semmelhack) hat sich hier nämlich mit Hausmeister Heinz-Willy (André Gohr) zum heimlichen Rendezvous verabredet. Als nächste schneit Tanja (Mareijke Toschka) herein. Sie möchte eigentlich ihren geliebten Thomas überraschen. Tina (Fiene Gührich), Tochter von Susanne und Thomas, will ausgerechnet an diesem Morgen versuchen, ihre zerstrittenen Eltern zu versöhnen, und da bei denen keiner aufmacht, guckt sie bei Thomas rein. Die Tür steht ja offen. Und dann fliegen die Fetzen.

Natürlich ist es eine Komödie. Also sollte es nach all dem Zoff ein Happy End mit drei glücklichen Paaren geben. Ob das wirklich möglich ist, können die Zuschauer in der Pause oder auch schon vor der Vorstellung bei preiswerten Snacks und Getränken im Foyer und im Theater-Café beschnacken.

 


>www.pinneberger-buehnen.de



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