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Pinneberger Tageblatt

25. März 2017 | 12:35 Uhr

Heimatverein stellt Pläne für 2017 vor

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Veranstaltungen Bewährtes Jahresprogramm

Bis auf einen Punkt war der Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres gleichzeitig der Ausblick auf das, was der Bönningstedter Heimatverein in diesem Jahr plant. „Das größte Projekt war die Erneuerung der Fenster in unserem Alten Rektorhaus“, hob die Vorsitzende Sigrid Duvigneau während ihres Rückblicks bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend hervor. Dank zahlreicher Spenden sei die Anschaffung möglich geworden. „Mein besonderer Dank gilt Jane Czolbe, die als Architektin den Umbau intensiv begleitet hat, und unserem Bürgermeister Peter Liske“, sagte Duvigneau. Die Kooperation mit der Gemeinde habe sehr gut geklappt.

Die Pflanzenbörsen im Frühjahr und Herbst seien ebenso gut besucht gewesen wie das Konzert „Fröhliches Musizieren“, bei dem junge Talente ihr Können auf der Bühne der Aula in der Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen unter Beweis stellten. „Nach 30 Jahren habe ich die Organisation dieser Veranstaltung an Ingrid Martens übergeben – und es läuft“, berichtete Duvigneau. Am Sonntag, 2. April, treten erneut zahlreiche Kinder und Jugendliche auf. Beginn ist um 15 Uhr.

Während im vergangenen Jahr die Fahrradtour zum Baumschulmuseum nach Pinneberg führte, werden die Radler diesmal am 24. Juni zu einer Fahrt ins Himmelmoor aufbrechen. Zum anschließenden Mittsommerfest mit Lagerfeuer und Gesang neben dem Alten Rektorhaus, Kieler Straße 120, sind Gäste willkommen.

„Vergangenes Jahr kamen spontan die Besucher aus der englischen Partnerstadt Seaford dazu“, berichtete Duvigneau. Als das Wetter schlechter geworden sei, sei die Feier kurzerhand ins Kulturzentrum verlegt worden, wo schließlich gemeinsam gesungen wurde.

Nach dem gemütlichen Klönschnack im November habe es zu Weihnachten noch einen Schreck zum Jahresende gegeben. „Der Fahnenmast liegt quer vor dem Rektorhaus“, lautete die Nachricht, die Duvigneau erreicht hatte. Sturmtief „Barbara“ hatte den Mast wie ein Streichholz abgeknickt. „Fast wäre er in den neuen Fenstern gelandet, zum Glück ist nichts weiter passiert“, zeigte sich die Vorsitzende erleichtert.

Außer den wiederkehrenden Aktivitäten habe der Verein eine Sonderausstellung mit alten Fahrrädern organisiert. „Darüber knüpften wir Kontakt zu Bernd Heitmann aus Borstel-Hohenraden“, erläuterte Duvigneau. Der Sammler und Tüftler, der sich „Botschafter der Vergangenheit“ nenne, habe während des Weihnachtsmarkts in der Grundschule eine elektrische Eisenbahn zum Mitspielen aufgebaut.

Dank eines Aufrufs sei auch die Aktion „Sensenmänner“ erfolgreich gewesen: „Acht Freiwillige halfen dabei, die Brennnesseln auf der Streuobstwiese mit Sensen zu mähen“, berichtete Herrmann Möller, der den Arbeitskreis Umwelt- und Naturschutz leitet. Seine Beobachtungen an den Insektenhotels dort versetzten die Besucher in Erstaunen. „Ich habe einen Specht gesehen, der einzelne Stäbe herauszieht, um so an Nahrung heranzukommen“, sagte er. Auch Spinnen, die Netze ziehen, um sich anschließend an den Kleintieren zu bedienen, habe er schon gesehen. „Es sieht dort nicht ordentlich aus – aber das ließe sich mit Naturschutz auch nicht vereinbaren“, so Möllers Fazit.

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erstellt am 04.Mär.2017 | 16:00 Uhr

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