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Pinneberger Tageblatt

30. Juni 2016 | 03:30 Uhr

Neubau des Borchert-Gymnasiums : Hauptausschuss votiert für Hochtief

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Parteien stimmen geschlossen für 21 Millionen Euro teuren dreistöckigen Schulbau - Vertragsunterzeichnung am 31. Januar.

Der Konzern Hochtief mit Hauptsitz in Essen wird das neue Wolfgang-Borchert-Gymnasium am Bickbargen in Halstenbek bauen (diese Zeitung berichtete exklusiv). Am Dienstagabend galt es nun, während der Sitzung des nicht öffentlich tagenden Hauptausschusses die Weichen für die finale Abstimmung während der Sitzung des Gemeindevertretung am 27. Januar (19 Uhr, Schule an der Bek), zu stellen. Ergebnis: Einstimmig votierten alle Parteien für den 21 Millionen Euro teuren dreistöckigen Schulbau.

Konstruktiv und sachlich. So werden allgemein Atmosphäre und Diskussionsklima beschrieben. Im Fokus des „Fragen-Gewitters“ der Politiker: Bauamtschef Holger Lange und die Berater der Verwaltung. Ergebnis: Alle Bedenken, dass die Gemeinde mit dem Neubau für etwa 1100 Schüler ein Dilemma erlebt ähnlich wie die Hamburger mit der Elbphilharmonie, wurden vom Tisch gewischt. Es sei ein völlig anderer Vertrag, der keine Planänderungen zulasse, heißt es aus zuverlässiger Quelle.

Das ausgegebene Ziel ist ehrgeizig: Der Unterricht im Bauwerk in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) soll zum Schuljahr 2015/2016 möglich sein. Bauende nach Abriss der alten Schule: Mitte 2016. Dass die Ratsvertreter ihren Segen geben, spiegelt sich auch im Terminkalender von Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann wider: Am Freitag, 31. Januar, wollen Repräsentanten von Hochtief und Halstenbek im Rathaus an der Gustavstraße das umfangreiche Vertragswerk unterschreiben.

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erstellt am 16.Jan.2014 | 12:00 Uhr

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