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Kripo ermittelt : Großfeuer in Bevern - Carport stand voll in Flammen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Flammen griffen auf das direkt angrenzende Einfamilienhaus über, konnten dort aber auf den Dachstuhl begrenzt werden.

Bevern | Großeinsatz in Beven: Als die ersten Einsatzkräfte in der Nacht zu Sonntag gegen 1.30 Uhr an der Brandstelle eintrafen, stand ein Carport bereits voll in Flammen. Insgesamt 70 Feuerwehrleute der Wehren aus Bevern, Bullenkuhlen, Barmstedt und Ellerhoop bekämpften das Feuer in der Bentkröger Straße. Ihnen gelang es zwar nicht, das Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus zu verhindern. Allerdings konnte das Feuer auf den Dachstuhl begrenzt werden, wodurch weite Teile des Einfamilienhauses gerettet wurden. „Es entstand hoher Sachschaden. Die erhaltenen Werte dürften aber ein Vielfaches dessen betragen“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Das Löschen des Carports mit aufgesetzter Dachterrasse gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig, da das Dach gut gedämmt war. Mit Wasser aus mehreren handgeführten Strahlrohren wurde die Flammen von allen Seiten aus niedergeschlagen. Der Beverner Wehrführer Stefan Timm ließ unmittelbar nach der ersten Lageeinschätzung die Kameraden aus Barmstedt mit ihrer Drehleiter nachalarmieren. Durch das massive Feuer und die Hitze war der Brand inzwischen auf das Dach des angrenzenden Wohnhauses übergesprungen. Über tragbare Leitern und die Drehleiter wurden Dachpfannen abgetragen, um dort alle Brandnester aufzuspüren. Außerdem gingen Kräfte unter Atemschutz von Innen über den Dachboden vor. „Mit vereinten Kräften gelang es, das Feuer in dem Haupthaus schnell zu stoppen“, sagte der Feuerwehrsprecher.

Das Feuer griff vom Carport auf das Wohnhaus über.

Das Feuer griff vom Carport auf das Wohnhaus über.

Foto: Michael Bunk
 

Rechtzeitig geborgen werden konnten zwei Gasflaschen, die in dem Carport lagerten. Insgesamt dauerte der Einsatz wegen der aufwändigen Suche nach Brandnestern vier Stunden. Sonntagvormittag musste die Beverner Wehr für kleinere Nachlöscharbeiten schließlich erneut ausrücken. Nach einer Viertelstunde war dann  aber auch dieser Einsatz beendet.

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erstellt am 13.Mär.2017 | 09:30 Uhr

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