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Pinneberger Tageblatt

05. Dezember 2016 | 17:39 Uhr

Austausch : Großer Bahnhof für die Luninez-Kinder

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Zum 22. Mal sind Jungen und Mädchen aus Schenefelds weißrussischer Partnerstadt in Deutschland.

Schenefeld | Großer Bahnhof für die Kinder aus Luninez. Ein Aufgebot von Vertretern der Stadt, Institutionen und Sponsoren aus Schenefeld hat 30 Kinder aus Schenefelds weißrussischer Partnerstadt im Rathaus willkommen geheißen. Die Mädchen und Jungen dürfen auf Kosten der Stadt bereits zum 22. Mal drei Wochen in St. Peter-Ording an der Nordsee verbringen. Eineinhalb Wochen Kuraufenthalt liegen bereits hinter ihnen.

„Ich wünsche euch einen sehr schönen Tag und freue mich, euch in Luninez wiederzusehen“, sagte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof. Bei der feierlichen Begrüßung überreichten Vertreter von Volksbank, Sparkasse Südholstein, den Rotariern, dem „Stadtzentrum“, dem „Glücksgriff“ und der Spielvereinigung Blau-Weiß 96 Taschengeld im Wert von 2100 Euro.

Ausgestattet mit Mal-Utensilien und Verpflegungspaketen nutzten die Kinder ihre Zwischenstation in Schenefeld, um Gutscheine im „Stadtzentrum“ einzulösen. „Wir sind den Sponsoren sehr dankbar, dass wir mithilfe der Spenden den Kindern so ein tolles Programm bieten können“, freute sich Hartmut Koop, der gemeinsam mit seiner Frau Dominique in diesem Jahr erstmals als Betreuer für die Kinder im Einsatz ist. „Glücksgriff“-Chefin Ingrid Pöhland ließ den Kindern zudem ein großes Bekleidungspaket zukommen.

Beim Empfang der Kinder im Rathaus schauten auch Beate und Arno Holzhauer vorbei. Sie hatten die Kinder zuvor acht Jahre lang betreut. Holzhauer besuchte die zwischen acht und elf Jahre alten Weissrussen sogar persönlich für einen Tag in St. Peter-Ording. An der Nordsee kommen die Kinder auf ihre Kosten: Ein Ausflug zur Dünentherme gehört ebenso zum Programm wie Fußball spielen und Bastelaktionen: Sie bemalen zum Beispiel Baumwolltaschen und fertigen unter der Aufsicht von Dominique Koop Schlüsselanhänger an. Während ihres Aufenthalts wohnen die Mädchen und Jungen sowie ihre Betreuer in einem zweistöckigen Haus im evangelischen Jugenddorf.

„Den Kinder gefällt es sehr gut hier. Sie möchten gar nicht nach Hause“, erläuterte die Deutsch-Lehrerin Alla Olga Wasilij. Sie ist eine der vier begleitenden Betreuern. Die mit einem Schenefelder verheiratete Tatjana Fischer Weißrussin äußerte sich ähnlich. „Für die Kinder ist der Besuch hier eine Riesen-Freude. Wir haben ein sehr einfaches Leben in Luninez“, berichtete sie. Schon seit mehr als 20 Jahre sei der Besuch in Deutschland für die Kinder ein Höhepunkt. Die Truppe aus Luninez bedankte sich bei der Bürgermeisterin mit einem pittoresken Landschaftsbild und einer, die Stadt Luninez symbolisierenden Storchen-Figur.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 13:00 Uhr

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