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Pinneberger Tageblatt

03. Dezember 2016 | 16:49 Uhr

Genüsse für einen guten Zweck

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Benefiz-Basar Zwei Tage lang haben die Moorreger Dörpslüd in der Turnhalle der Grundschule ihre Waren angeboten

Am Kuchenbüfett kam keiner vorbei. Die Aussteller hatten mit ihrem Backwerk als Teil der Standgebühren nicht nur den Geschmack der Besucher getroffen, ihre Torten waren zugleich Augenweide und wiederholten so, was bereits an ihren Verkaufsständen in der Turnhalle der Grundschule klar zu erkennen war: Hier waren Meister am Werk, die Freude daran hatten, Schönes zu produzieren. Auf 20 Tische verteilten sich ihre kunsthandwerklichen Produkte. Dazwischen flanierten Frauen und Männer, allein oder zu zweit, mit Kindern und Enkeln im Schlepptau oder als neugierige Grüppchen aus Freunden und Freundinnen. Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) war als einer der ersten unterwegs. Allesamt potentielle Käufer auf dem 16. vorweihnachtlichen Wohltätigkeitsbasar der Dörpslüd.

„Ihr müsst schachern wie auf dem Fischmarkt“, stachelten Gisela Wulff und Antje Seemann die Anbieter an. Die beiden organisierten den Basar von Anfang an. Inzwischen hat Seemann-Tochter Kerstin sich als Verstärkung zum Team gesellt. „Sie erledigt den ganzen Papierkram“, stellte ihre Mutter erleichtert fest. An ihrem eigenen Stand konnten sie dann auch noch ihren Fischmarkt-Ratschlag testen. Dort verhökerten die drei Organisatoren eigene Näharbeiten wie Schürzen und Taschen.

Neu bei den Dörpslüd waren die Wedelerin Barbara Müller mit Weihnachtlichem aus Papier, der Uetersener Andreas Hinz mit Bastelarbeiten und Rucksäcken und Andrea Peters. Bei der Haseldorferin gab es selbstgemachte Seife. Und die duftete so gut, dass Gisela Bastian, Herta Roskamp und Christiane Lohse gar nicht genug daran schnuppern konnten.
Ute Kock aus Holm kitzelte nebendran die Gaumen ihrer Besucher. Löffelweise gab sie ihre hausgemachten Marmeladen aus. Klar, dass jeder mindestens ein Glas davon mit nach Hause nahm. Viel los war auch bei Elke und Joachim Massek aus Eidelstedt. Susanne Phillipp-Jensen fand hier, was sie suchte. Ein Stück weiter nutzte Kerstin Taraschincki einen Moment ohne Kunden und machte sich daran, ihre Wichtel-Kollektion zu erweitern.


Erlös geht an Schule und Sternenbrücke


Als Zeitvertreib für die Kinder hatten Angela Schuldt und Maren Plüschau einen Tisch mit Bastelwerkzeug aufgebaut. Mit ihren Einnahmen wollten sie das Kinderhospiz Sternenbrücke unterstützen. Der siebenjährige Timo kam zu ihnen, um ein bisschen zu werkeln. Aber viel los war hier nicht, denn die meisten Kinder begleiteten lieber die Großen beim Rundgang. Jella und Maila halfen ihrer Mutter Mirja Holz, die richtige Mütze auszusuchen. Der elfjährige Leon ließ sich von seiner Oma Renate Baasch verwöhnen: Zuerst verdrückte er zwei Knackwürste, dann war Kuchen angesagt. Kein Wunder, dass der Junge hungrig war: Er hatte vorher beim Standaufbau kräftig mit angepackt.

Was an Standgebühren und aus dem Tortenverkauf in die Kasse der Dörpslüd floss, soll in erster Linie dem Förderverein der Grundschule zugutekommen. „Denn wir wollen etwas für die Gemeinde tun und uns zugleich dafür bedanken, dass wir die Turnhalle kostenlos benutzen dürfen“, hoben die Veranstalter hervor. Aber ein Teil der Spende geht auch an die Hamburger Sternenbrücke. Im Laufe der Jahre haben sie bereits 10 000 Euro weitergeben können, berichteten Antje Seemann und Gisela Wulff.


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