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Pinneberger Tageblatt

27. Juli 2016 | 03:10 Uhr

Jugendpflege „rund um die Uhr“ : Gemeindeverwaltung in Halstenbek stellt Pläne für 2016 vor

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Jugendzentrum wartet mit einem vielfältigen Programm auf. Arbeit auch im virtuellen Raum.

Halstenbek | „Der Alltagstrubel ist unser wichtigstes Projekt“: So lautet die erste Aussicht auf 2016 von Jessica Thomsen, Halstenbeks Jugendpflegerin des „JubA  23“. Seit Mitte des vergangenen Jahres sei das Jugendzentrum „JubA  23“ gut besucht, berichten sie. Nichtsdestotrotz habe man sich mit einem bunten Rahmenprogramm für das noch junge Jahr gewappnet.

Einer der zentralen Aspekte ist das politische Arbeiten an den Schulen: Unter dem Motto „Fit für Mitbestimmung“ wolle man gemeinsam eine demokratische Praxis an den Schulen etablieren. „Wir haben dazu die Schülervertretung und Klassensprecher geschult und organisieren Planspiele in den Klassen“, berichtet Daniela Spitzar, Halstenbeks Ortsjugendpflegerin. Dadurch erhoffe man sich, Nachschub für den Jugendbeirat zu mobilisieren. „Auch für sie gibt es einen tiefen Einblick in die kommunale Entscheidungsfindung“, sagt sie. Dazu werde man mit ihnen im März eine dreitägige Klausurtagung in Travemünde abhalten.

Eine weitere Kooperation mit der Jugendvertretung ist auch für Veranstaltungen geplant: „Wir wollen mit dem Beirat regelmäßige Kinoveranstaltungen ins Leben rufen“, sagt Freimut Falk. Zwei im vergangenen Jahr abgehaltene Filmvorträge seien bei den Halstenbeker Jugendlichen sehr gut angekommen. Natürlich plane man auch ein erneutes Sommerprogramm. „Was genau ansteht – da sind wir noch sehr offen“, so Falk. Ein weiteres Highlight aus dem letzten Jahr wird auch in 2016 eine Rückkehr erleben: „Wir freuen uns auf das Motorrad Trial“, sagt Freimut Falk, ebenfalls Jugendpfleger der Baumschulgemeinde. Man arbeite eng mit einem Verein zusammen, um ein entsprechendes Angebot für Offroad-Fahrten zu schaffen. „Auch unser Außengelände wollen wir 2016 intensiv nutzen und ausbauen“, ergänzt Jessica Thomsen.

Auf die beiden Betreuer des JubA23 warten allerdings auch Herausforderungen: „Wir leisten aktuell viel Jugendarbeit im Netz“, berichten Thomsen und Falk. Durch soziale Netzwerke wie WhatsApp stünde man mit den Jugendlichen in Kontakt – man sei „rund um die Uhr im Dienst“. So würden alle Aspekte der Jugendarbeit auch im virtuellen Raum umgesetzt.

Eine weitere Herausforderung ist die Flüchtlingsthematik: „Wir leisten Integrationsarbeit. Wir wollen die Flüchtlinge als Gemeindemitglieder – und nicht gesondert – behandeln. Ohne Stigmatisierung. Das klappt hier gut“, betont Falk. Im Jugendzentrum bildeten sich Freundschaften und das sei „sehr schön zu sehen“, sagt Thomsen. Auch Ortsjugendpflegerin Spitzar richtet ihren Blick auf den Aspekt der Jugendarbeit. „Aktuell ist am Wolfgang-Borchert-Gymnasium eine zweite große Unterkunft in Planung“, sagt sie. Außerdem wolle man den Jugendlichen ein kulturelles Freizeitangebot anbieten: „Wir werden Konzerte besuchen. Denn auch das Recht auf kulturelle Bildung ist ein Menschenrecht“, betont sie.

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erstellt am 07.Jan.2016 | 00:32 Uhr

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