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Pinneberger Tageblatt

09. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Vertrag unterzeichnet : Geburtszentrum der Regio-Kliniken und die Evangelische Familienbildungsstätte wollen enger zusammenarbeiten

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Durch die Koorperation kann das Kursangebot erweitert werden, sagte die leitende Hebamme des Geburtszentrums, Claudia Feldgen.

Kreis Pinneberg | Das Geburtszentrum der Regio-Kliniken und die Evangelische Familienbildungsstätte in Pinneberg haben gestern einen Vertrag unterzeichnet, mit dem sie ihre Zusammenarbeit stärken wollen.

Die Zahl der Geburten in der Region ist gestiegen, sodass die Nachfrage etwa nach Gymnastik für Babys, Kursen zur Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik stetig steigt. Durch die Koorperation kann das Kursangebot erweitert werden, sagte die leitende Hebamme des Geburtszentrums, Claudia Feldgen. Die Angebote seien für junge Familien, also Mütter und Väter, bestimmt. Die Kurse seien vor allem ansprechend für Paare, die zum ersten Mal ein Kind aufziehen und noch wenig Erfahrung besitzen. Es werden insgesamt 450 Kurse angeboten, wovon sich 80 Prozent an junge Familien richten. Es gibt jedoch auch Seminare für größere Kinder.

Ab Mittwoch, 13. Juli, bietet das Geburtszentrum das Milchcafé an. Stattfinden wird es in den Räumen der Familienbildungsstätte, Bahnhofstraße 18-22 in Pinneberg. Dort können sich Eltern alle 14 Tage von 10 bis 11.30 Uhr treffen und der Hebamme Maraike Gubernatis sowie der Kinderkrankenschwester Sonja Göring Fragen rund um das Thema „Baby“ stellen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

„Der neue Vertrag schafft eine klassische Win-Win-Situation“, sagt die Leiterin der Familienbildungsstätte Gudrun Gaden. Das Geburtszentrum gewinnt durch den Zusammenschluss wichtige Räume der Evangelischen Familienbildungsstätte, die für Kurse genutzt werden können. Die Räume sind für die Zwecke der Klinik „hervorragend geeignet und bieten eine angenehme Athmosphäre“, sagt die Leitende Hebamme des Geburtszentrums, Claudia Feldgen.

Idealer Partner

Die Evangelische Familienbildungsstätte sieht das Geburtszentrum der Regio-Kliniken als idealen Partner, unter anderem, weil sie im vergangenen Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „babyfreundliche Geburtsklinik“ ausgezeichnet worden war. Das Zertifikat zu bekommen, war laut Dr. Stefan Geist, Chefarzt des Geburtszentrums, „ein Kraftakt, da mehr als 50 Angestellte darauf eingestellt werden mussten“.

Dr. Geist sagte: „Früher konnten die jungen Eltern erfahrenen Mitgliedern aus ihrer Großfamilie Fragen stellen. Es hat sich heutzutage jedoch viel geändert, sodass junge Eltern oft auf Institutionen wie unsere angewiesen sind.“ Die Mitarbeiterin in der Evangelischen Familienbildungsstätte, Maren Kohn, sieht die Angestellten der Institution als Spezialisten für Eltern mit Babys.

Die vielen Kurse bieten den jungen Eltern auch die Möglichkeit, unter Menschen zu kommen und neue Kontakte zu gewinnen. „Junge Eltern sind oft so beschäftigt mit ihrem Baby, dass sie nicht mal ihren Nachbarn kennen“, sagt Gaden. Da der Evangelischen Familienbildung nun mehr qualifizierte Fachleute zur Verfügung stehen, wüchse das Vertrauen der jungen Eltern.

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erstellt am 02.Jun.2016 | 10:08 Uhr

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